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Tagung „70 Jahre nach Kriegsende – Russlanddeutsche gestern und heute“

Wie können Russlanddeutsche als Brückenbauer beiden Ländern dienen und die deutsch-russischen Beziehungen in den Bereichen Kunst und Kultur, Politik und Wirtschaft intensivieren? Antworten lieferte diese Tagung vom 07.12.-08.12.2015.

Logo_Tagung_Russlanddeutsche

Datum: 07.12.2015 - 08.12.2015
 
Ort: Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund, Mohrenstraße 64, 10117 Berlin

Tagung Russlanddeutsche I

An der Tagung nahmen u.a. teil (v.l.n.r.): Hartmut Koschyk MdB, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Andreas H. Apelt, Bevollmächtigter des Vorstands der Deutschen Gesellschaft e.V., Heinrich Zertik MdB, Bundesreferent für politische Bildung der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Waldemar Eisenbraun, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Walter Gauks, Bundesvorsitzender der Jugendorganisation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Prof. Dr. Dr. Victor Dönninghaus, Stellvertreter des Direktors am Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in   Nordosteuropa e.V. an der Universität Hamburg, Bülent Kılıç, Vizekonsul der Republik Türkei.

2015 jährte sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 70. Mal. Der Krieg stellte eine entscheidende Wegmarke in der Geschichte der Russlanddeutschen dar. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Russlanddeutschen Gewalt, Diskriminierung und Deportationen ausgesetzt. Viele sind bis heute traumatisiert, blieben benachteiligt und wurden von ihrem gesellschaftlichen Umfeld zurückgewiesen. Die Auswirkungen dieser Erfahrungen sind noch immer spürbar. Viele Russlanddeutsche machten sich nach der Auflösung der UdSSR auf den Weg in eine ferne alte Heimat – Deutschland – die ihre Vorfahren vor fast 250 Jahren verlassen hatten.

Tagung Russlanddeutsche II

Hartmut Koschyk, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, begrüßt die Gäste der Tagung.

Im Mittelpunkt der vom Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten im Bundesministerium des Innern geförderten Tagung stand die Frage, wie Erbe und Tradition deutscher Migranten in Russland und die von der russischen Kultur beeinflussten Rückwanderer nach Deutschland heute dazu beitragen können, den deutsch-russischen Dialog zu stärken. Aufgrund ihrer mehrfachen kulturellen Identität können Russlanddeutsche als Brückenbauer zwischen beiden Ländern dienen und die deutsch-russischen Beziehungen in den Bereichen Kunst und Kultur, Politik und Wirtschaft intensivieren.

Tagung Russlanddeutsche III

Viele der 200 Gäste nutzten die Gelegenheit zur Diskussion.

Die Tagung „70 Jahre nach Kriegende – Russlanddeutsche gestern und heute“ hob unterschiedliche Aspekte des deutsch-russischen Miteinanders hervor. In den Themenschwerpunkten „Russlanddeutsche und ihre Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg“, „Die Russlanddeutschen der nächsten Generation in Deutschland und Russland“ und „Kultur als Mittel der Annäherung“ wurden verschiedene Aspekte der deutsch-russischen Beziehungen beleuchtet.

Tagung Russlanddeutsche IV

Auf dem Podium diskutierten u.a. Georg Dege, Mitglied des Arbeitskreises Junge Integrationspolitiker     der Konrad-Adenauer-Stiftung, Helena Goldt, Sängerin, Alwina Heinz, freie Künstlerin, Dietmar Schulmeister, Pressesprecher der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Landesgruppe Nordrhein-Westfalen, und Moderator Walter Gauks, Bundesvorsitzender der Jugendorganisation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland.

Hier finden Sie das Tagungsprogramm.


Förderer:

Bundesministerium des Innern
Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten

Logo BMI

 Logo Aussiedlerbeauftragter

  Kooperationspartner:

Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.
Jugendorganisation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V.

Logo Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.

Logo Jugendorganisation der Deutschen aus Russland


Ihr Ansprechpartner:

Jan Roessel
Telefon: (030) 88 412 251
E-Mail: jan.roessel(at)deutsche-gesellschaft-ev.de