Hermannstädter Stadtschreiber 2008
Johannes Gelich ist Hermannstädter Stadtschreiber 2008
Am 1. September 2008 hat Johannes Gelich die Stadtschreiberstelle in Hermannstadt/Sibiu, Rumänien, angetreten. Der 1969 in Salzburg geborene Autor konnte sich gegen eine Vielzahl hochkarätiger Bewerber durchsetzen.
Gelich besetzt damit die einzige deutschsprachige Stadtschreiberstelle außerhalb des eigenen Sprachraumes. Träger des Projektes ist die Deutsche Gesellschaft e.V., die in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Berlin und der Stadt Hermannstadt diese Stelle ausgeschrieben hatte. Um den sechsmonatigen Aufenthalt konnten sich Autoren bewerben, die bereits deutschsprachige Veröffentlichungen vorzuweisen haben. Unterstützt wird die Einrichtung der Stadtschreiberstelle durch den Bundesbeauftragten für Kultur und Medien. Die Schirmherrschaft hat die Bundestagsvizepräsidentin und Vorsitzende der deutsch-rumänischen Parlamentariergruppe Dr. h. c. Susanne Kastner übernommen.
Über die Vergabe der Stadtschreiberstelle entschied eine Jury, der Dr. Andreas H. Apelt (Deutsche Gesellschaft e.V.), Dr. Peter Böthig (Kurt-Tucholsky-Museum, Rheinsberg), Kilian Dörr (Evangelische Kirchengemeinde Hermannstadt), Winfried Smaczny (Deutsches Kulturforum östliches Europa, Potsdam), Dr. Jens Stüben (Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Oldenburg) und Ernest Wichner (Literaturhaus Berlin) angehörten.
Die Ernennung Johannes Gelichs zum Stadtschreiber von Hermannstadt begründete die Jury mit seinem erzählerischen Talent, der Qualität seiner Texte und seinem bisherigen Engagement für die deutsch-rumänische Literatur. Frau Dr. h. c. Susanne Kastner erklärte: "Mit Johannes Gelich fiel die Wahl auf einen Autor, der das Land Rumänien, seine Bewohner und die Literatur- und Kulturlandschaft sehr gut kennt. Außerdem vermag er die Banalität des Alltags in Geschichten zu fassen, die sich durch eine feine Beobachtungsgabe und durch vielschichtigen Humor auszeichnen."
Johannes Gelich erregte in der Vergangenheit als Autor („Die Spur des Bibliothekars“, 2003) und als Herausgeber einer rumänisch-deutschen Anthologie („Under the ground of Romania“, 2003) Aufmerksamkeit. Demnächst erscheint sein neuer Roman „Der afrikanische Freund“, der seit dem 18.06.2008 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als Vorabdruck veröffentlicht wird.
Erste Eindrücke des Stadtschreibers finden Sie auf seiner Internetseite www.johannesgelich.com.
In loser Folge wird Johannes Gelich dort Impressionen und Erlebnisse seines Aufenthaltes schildern.
Gelich besetzt damit die einzige deutschsprachige Stadtschreiberstelle außerhalb des eigenen Sprachraumes. Träger des Projektes ist die Deutsche Gesellschaft e.V., die in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Berlin und der Stadt Hermannstadt diese Stelle ausgeschrieben hatte. Um den sechsmonatigen Aufenthalt konnten sich Autoren bewerben, die bereits deutschsprachige Veröffentlichungen vorzuweisen haben. Unterstützt wird die Einrichtung der Stadtschreiberstelle durch den Bundesbeauftragten für Kultur und Medien. Die Schirmherrschaft hat die Bundestagsvizepräsidentin und Vorsitzende der deutsch-rumänischen Parlamentariergruppe Dr. h. c. Susanne Kastner übernommen.
Über die Vergabe der Stadtschreiberstelle entschied eine Jury, der Dr. Andreas H. Apelt (Deutsche Gesellschaft e.V.), Dr. Peter Böthig (Kurt-Tucholsky-Museum, Rheinsberg), Kilian Dörr (Evangelische Kirchengemeinde Hermannstadt), Winfried Smaczny (Deutsches Kulturforum östliches Europa, Potsdam), Dr. Jens Stüben (Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Oldenburg) und Ernest Wichner (Literaturhaus Berlin) angehörten.
Die Ernennung Johannes Gelichs zum Stadtschreiber von Hermannstadt begründete die Jury mit seinem erzählerischen Talent, der Qualität seiner Texte und seinem bisherigen Engagement für die deutsch-rumänische Literatur. Frau Dr. h. c. Susanne Kastner erklärte: "Mit Johannes Gelich fiel die Wahl auf einen Autor, der das Land Rumänien, seine Bewohner und die Literatur- und Kulturlandschaft sehr gut kennt. Außerdem vermag er die Banalität des Alltags in Geschichten zu fassen, die sich durch eine feine Beobachtungsgabe und durch vielschichtigen Humor auszeichnen."
Johannes Gelich erregte in der Vergangenheit als Autor („Die Spur des Bibliothekars“, 2003) und als Herausgeber einer rumänisch-deutschen Anthologie („Under the ground of Romania“, 2003) Aufmerksamkeit. Demnächst erscheint sein neuer Roman „Der afrikanische Freund“, der seit dem 18.06.2008 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als Vorabdruck veröffentlicht wird.
Erste Eindrücke des Stadtschreibers finden Sie auf seiner Internetseite www.johannesgelich.com.
In loser Folge wird Johannes Gelich dort Impressionen und Erlebnisse seines Aufenthaltes schildern.




