Revolution erlesen 2009
Lesungen 2009
Lesung mit Martin Jankowski
Am 11. November fand die erste Lesung und Diskussion 2009 mit Schriftsteller und Poet Martin Jankowski statt. Er las u. a. aus seinem Buch „Der Tag, der Deutschland veränderte: 9. Oktober 1989“ – ein Buch, das bereits neun Auflagen erfuhr.
| Martin Jankowski, 1965 in Greifswald geboren, ist ein Berliner Schriftsteller und Poet, der in den 80ern zur Leipziger Szene gehörte und von der Stasi mit "Zersetzungsmaßnahmen" bedacht wurde. Nach dem Mauerfall 1989 veröffentlichte er Songs, Gedichte, Kurzerzählungen, Essays und einen Roman. Seine Texte wurden in zwölf Sprachen übersetzt und erhielten diverse Auszeichnungen. |
Am 16. November erinnerte Uwe Lehmann-Brauns daran, dass sich nicht alle Deutschlands Einheit herbeigewünscht haben – in seinem Buch „Die verschmähte Nation“, aus dem er an diesem Abend las, verfolgte er die Entwicklung der deutschen Ost-West-Beziehungen bis in die 60-er Jahre zurück.
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Dr. Uwe Lehmann-Brauns, 1938 in Potsdam geboren, studierte Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin und ist bis heute als Rechtsanwalt und Notar tätig. Er ist Vizepräsident des Berliner Abgeordnetenhauses. Weitere Funktionen: Gründungs- und Vorstandsmitglied des Bürgerbüros zur Aufarbeitung von SED-Unrecht; Zweiter Vorsitzender des Autorenkreises der Bundesrepublik; Autor von Büchern sowie von zahlreichen zeit- und kulturkritischen Essays in Zeitungen und im Rundfunk. |
Lesung mit Hans-Hendrik Grimmling
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Hans-Hendrik Grimmling, 1947 in Zwenkau bei Leipzig geboren, studierte ab 1969 Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, dann an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. 1986 Ausreise nach Westberlin. Nach dem Fall der Mauer beteiligte er sich an den deutsch-deutschen Kunstdebatten und reagierte darauf mit Bildserien, die die nicht bewältigte deutsche Vergangenheit zum Thema haben; er ist Professor an der Berliner Technischen Kunsthochschule. |
Lesung mit Lutz Rahenow
Lutz Rathenow rundete diese Lesereihe am 16. Dezember mit einer merkwürdigen niemals gedruckten Geschichte über einen zu Tode gekommenen Stasimann ab und ergänzte sie mit meist in Österreich erschienenen Artikeln zur Frage der deutschen Einheit.
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Lutz Rathenow, 1952 in Jena geboren, gründete und leitete den Arbeitskr eises Literatur in Jena (bis zum Verbot). Er studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Jena, wurde 1977 vom Studium aus politischen Gründen ausgeschlossen und arbeitete u. a. als Transporthilfsarbeiter. Nach seiner Übersiedlung nach Ostberlin wurde er verhaftet; es lief ein dreimonatiges Ermittlungsverfahren wegen seines im Westen erschienenen Buches „Mit dem Schlimmsten wurde schon gerechnet“. Zahlreiche Veröffentlichungen als Lyriker, Kinderbuchautor, Satiriker, Prosaist, Essayist. |
Moderation:
Dr. Ingeborg Szöllösi
Förderer & Partner:
- Berliner Landeszentrale für politische Bildung
- Berliner Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR






