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Spurensuche: Vergessene Gräber auf dem jüdischen Friedhof Weißensee

Schülerprojekt zur historisch-kulturellen Bewusstseinsbildung anhand von Spuren jüdischen Lebens in Berlin

Die Schüler der neunten Klasse der Carl-Zeiss-Oberschule (Berlin-Lichtenrade) begeben sich auf eine historisch-kulturelle Spurensuche in Berlin.
In Kleingruppen beschäftigen sich die Schüler mit dem Lebensweg eines verstorbenen Berliner Mitbürgers jüdischen Glaubens, der auf dem Friedhof Weißensee begraben ist. Schriftsteller, Verleger, Warenhausgründer und Hoteliers finden sich unter ihnen ebenso wie soziale Wohltäter oder Vertreter aus Wissenschaft und Forschung.
Die thematische Einführung übernimmt ein Experte für jüdische Geschichte in Deutschland. Danach recherchieren die Schüler Informationen zu der Person und spüren die Orte in Berlin auf, die mit dem Menschen noch heute in einem Zusammenhang stehen. Die Referate, die dabei entstehen, werden auf dem Friedhof Weißensee am Grab des Verstorbenen vorgetragen. In der anschließenden Schreibwerkstatt in der Schule arbeiten die Jugendlichen die Ergebnisse unter fachlicher  Anleitung zu Kurzbiographien um, die sie später in einem Fotokalender mit Bildern von Gräbern des Friedhofs Weißensee veröffentlichen.
Ziel des Projektes ist: Jugendlichen die Bedeutung der jüdischen Kultur in der deutschen Gesellschaft nahezulegen.

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Referent Ufuk Topkara mit Schülern       Schülerreferat, Friedhof Weißensee

Termine:
 18.01.2011 Thematische Einführung
 09.02.2011 Schreibwerkstatt (Referate)
 10.02.2011 Exkursion zum Friedhof Weißensee
 16.02.2011 Exkursion zum Friedhof Weißensee
 22.-24.02.2011 Schreibwerkstatt (Auswertung der Spurensuche)

Förderer & Partner:

Kontakt:
Dr. Priska Jones
Tel. 030 - 88412 252
Fax 030 - 88412 223
priska.jones@deutsche-gesellschaft-ev.de