Nationales Freiheits- und Einheitsdenkmal
Auf Deutschlands bewegte Geschichte weisen viele Denkmäler und Mahnmale hin. Doch ein Denkmal, das an die Freiheits- und Einheitsbewegung von 1989/90 in Freude und Dankbarkeit erinnert, soll mit Beschluss des Bundestages jetzt erst errichtet werden. Die Deutsche Gesellschaft hat sich dieser Denkmalinitiative bereits 2005 angenommen und begleitet den gesamten Umsetzungsprozess mit Informationen und Veranstaltungen.
Aus Anlass des 20. Jahrestages der Friedlichen Revolution, des darauf
folgenden Mauerfalls und der Wiedervereinigung initiiert die Deutsche
Gesellschaft e. V. eine breite öffentliche Diskussion über die
Errichtung eines Freiheits- und Einheitsdenkmals in Berlin. Die
Ereignisse von 1989/1990 haben einen dauernden Platz im nationalen
Gedächtnis verdient. Das Denkmal soll Rückblick, aber auch Anstoß sein,
den demokratischen Aufbruch fortzusetzen, Demokratie und Einheit zu
festigen. Es soll zugleich die freiheitlichen Bewegungen und
Einheitsbestrebungen der vergangenen Jahrhunderte in Erinnerung rufen.
Als ein Zeichen des Stolzes und der Freude, die Diktatur überwunden und die Einheit Deutschlands wiederhergestellt zu haben, soll ein Denkmal auf der Berliner Schloßfreiheit errichtet werden. Das Denkmal steht für Freiheit und Einheit, was durch die zwei Kernsätze der Friedlichen Revolution symbolisiert wird: Wir sind das Volk - Wir sind ein Volk.
Seit Jahren initiiert die Deutsche Gesellschaft eine breite öffentliche Debatte, Vorträge, Diskussionen und Hearings. Darüber hinaus soll die Umsetzung der Denkmalsidee durch verschiedene Projekte der politischen Bildung begleitet werden, die einerseits den opferreichen Weg widerständigen Verhaltens würdigen, andererseits an Revolution und Mauerfall erinnern und eine riesige gemeinsame Aufbauleistung seit 1990 dokumentieren. Dieser Herausforderung sind wir nur durch die Unterstützung vieler Menschen, von Vereinen, Verbänden, Kirchen, Unternehmen und Privatinitiativen gewachsen.
Termine 2010:
14. September Asbach-Sickenberg, Grenzmuseum Schifflersgrund, 19:00-20:30 Uhr
20. Oktober Hannover, Leibnizhaus, 19:00-20:30 Uhr
21. Oktober Bad Kissingen, Sitzungssaal des Rathauses, 19:00-20:30 Uhr
4. November, Halle, Stadthaus am Markt, 19:00-20:30 Uhr
9. November Pforzheim, Museumsgelände Gegen das Vergessen
e. V., 19:00-20:30 Uhr
11. November, Saarbrücken, Rathaus, 19:30-21:00 Uhr
18. November Schwerin, Schleswig-Holstein-Haus, 19:00-20:30 Uhr
30. November Berlin, Nikolaikirche, 18:30-20:30 Uhr
Mehr unter:www.freiheits-und-einheitsdenkmal.de
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