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Symposium: Flucht, Ausreise, Freikauf – (Aus-)Wege aus der DDR

Symposium am 8. Juni 2011 im Europasaal der Deutschen Gesellschaft e. V.

Am 8. Juni 2011, 10.00 - 18.45 Uhr, fand im Europasaal (Voßstraße 22, 10117 Berlin) ein Symposium zum Thema "Flucht, Ausreise, Freikauf - (Aus-)Wege aus der DDR" statt.

Jürgen Engert im Gespräch mit Ludwig A. Rehlinger
Podiumsdiskussion mit Dr. Maria Nooke, Alesch Mühlbauer und Dr. Hans-H. Hertle
Prof. Dr. Klaus Schröder

Fünfzig Jahre nach dem Mauerbau lud das Symposium zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Ursachen und Folgen von Flucht, Ausreise und Freikauf als Wege, die DDR zu verlassen, ein. Dabei wurde zum einen die innenpolitische Situation in der DDR in den unterschiedlichen Phasen ihres Bestehens thematisiert. Zum anderen wurden die Auswirkungen von Flucht, Ausreise und Freikauf auf das Verhältnis zur Bundesrepublik, als auch auf die Diskussionen innerhalb der Bundesrepublik untersucht.

Zudem ging es um eine Einordnung in die Gesamtproblematik von Protest und Widerstand in der DDR sowie um die Wirkungen, die die ehemaligen DDR-Bürger in der „neuen Heimat“ entfalteten. Vor diesem Hintergrund galt es zu beleuchten, in welcher Weise Ausreise, Freikauf und Flucht die nationalen Freiheits- und Einheitsbestrebungen beeinflussten.

Das Symposium bot Experten, Multiplikatoren des öffentlichen Lebens, aber auch interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zum Meinungsaustausch und zur Kenntnisnahme aktueller zeithistorischer Forschungen auf dem Gebiet.

Referenten wie Dr. Maria Nooke, Dr. Hans-Hermann Hertle, Prof. Dr. Klaus Schroeder und Ludwig A. Rehlinger referierten und diskutierten zu folgenden Themen:
  • Wege in die Freiheit - Fluchten aus der DDR
  • Vom Antrag im Osten bis zum Neuanfang im Westen - Ausreisebegehren und Ausreisefolgen
  • Freikauf. Die Geschäfte mit politisch Verfolgten
Das komplette Programm finden Sie hier.


Ansprechpartnerin:
Heide Stache
Politik & Gesellschaft
Tel. 030-88412-201
E-Mail: heide.stache@deutsche-gesellschaft-ev.de

Förderer:
Bundesministerium des Innern