Kommunale Grenzgänge
Der Eiserne Vorhang trennte 1945 gewachsene Regionen und riss nicht nur Familien und Nachbarn auseinander. Er zerstörte auch jahrhundertealte intakte Infrastrukturen. Mit dem Fall der Mauer wurde den Regionen die Möglichkeit geschenkt, alte Strukturen neu zu beleben und zerstörte Kontakte wiederaufzunehmen. Die Deutsche Gesellschaft lud im Namen des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer zu kommunalen Grenzgängen ein, die diese Erfahrung von Teilung und Einheit vor Ort erlebbar machen.
Nach einem ersten erfolgreichen Grenzgang im Vogtland im Sommer 2009 fanden im Sommer 2010 zwei weitere Grenzgänge mit dem neuen Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière, statt. Gemeinsam mit interessierten Bürgern, Politikern und Experten begab er sich im Eichsfeld und in Magdeburg/Helmstedt auf Spurensuche.

Im Sommer 2009 führte die Deutsche Gesellschaft e.V. gemeinsam mit Wolfgang Tiefensee, Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer und Bundesminister a.D., in der Region Hof-Plauen die ersten „kommunalen Grenzgänge“ durch. Auf einer zweitägigen Veranstaltung mit verschiedenen Aktionen und Diskussionsrunden konnten die Teilnehmer erleben, wie das historisch gewachsene Vogtland einst durch die Mauer in der Mitte auseinander gerissen wurde und nun wieder zusammenwächst. Das Vogtland zeigte sich als starke Region mit Zukunft – dank zahlreicher Partnerschaften zwischen den Städten Hof und Plauen.
Mehr unter:www.kommunale-grenzgaenge.de
Förderer & Partner:
- Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer




