"Neuanfang im Westen" - Zeitzeugen berichten
Zeitzeugengespräche an Schulen bundesweit
Zwischen 1949 und 1989 verließen rund drei Millionen Menschen die DDR. Die Geschichte der Flüchtlinge, Übersiedler und Freigekauften war mit dem Verlassen der DDR jedoch nicht zu Ende. Sie mussten in der Bundesrepublik eine neue Existenz aufbauen und sich in der für sie fremden Umgebung zurechtfinden. Entgegen anderslautenden Behauptungen der DDR-Medien integrierten sich die meisten ehemaligen DDR-Bürger jedoch schnell und ohne große Schwierigkeiten. Viele von ihnen trugen maßgeblich zum wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Erfolg der Bundesrepublik bei.
Die Geschichten dieser Menschen sind ein eindrucksvolles Zeugnis der deutsch-deutschen Teilung, und sie vermitteln auf authentische Weise die Unterschiede in der politischen Kultur und im Alltag der beiden deutschen Staaten. Gerade jungen Menschen, die nach 1990 geboren wurden, öffnet das Gespräch mit Zeitzeugen die Augen und liefert wichtige Impulse. Freiheit und Rechtsstaatlichkeit sind für die Schüler abstrakte Begriffe, doch im Gespräch mit den Zeitzeugen wird die Relevanz dieser Werte für das Leben jedes Einzelnen deutlich. Die Jugendlichen bereisen heute wie selbstverständlich andere Länder und engagieren sich bei Nichtregierungsorganisationen. Im Gespräch mit den Zeitzeugen lernen sie, dass die ihnen offenstehenden Möglichkeiten keineswegs selbstverständlich sind, sondern dass es sich um Errungenschaften handelt, die auch verteidigt werden müssen.
Die Deutsche Gesellschaft e. V. organisiert deshalb auch im Jahr 2011 bundesweit Zeitzeugengespräche an Schulen zum Thema „Neuanfang im Westen“. In einem moderierten Gespräch berichten die Zeitzeugen von ihren Erfahrungen nach der Ankunft in der Bundesrepublik und treten mit den Schülern in Dialog. Die Gespräche sollen vor allem den Unterschied zwischen dem autoritär-diktatorischen DDR-System und dem pluralistischen demokratischen System offenbaren.
Interessierte Lehrinnen und Lehrer können sich an uns wenden.
Ansprechpartnerin:
Heide Stache
Politik & Gesellschaft
Tel. 030-88412-201
E-Mail: heide.stache@deutsche-gesellschaft-ev.de
Interessierte Lehrinnen und Lehrer können sich an uns wenden.
Ansprechpartnerin:
Heide Stache
Politik & Gesellschaft
Tel. 030-88412-201
E-Mail: heide.stache@deutsche-gesellschaft-ev.de
Förderer:
30.05.2011 Märkisches Gymnasium Schwelm
30.05.2011 Luhe Gymnasium Winsen-Roydorf
28.09.2011 Edith-Stein-Schule Darmstadt
14.10.2011 Gymnasium St. Mauritz Münster
21.10.2011 Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum Oranienburg
23.11.2011 Domgymnasium Merseburg
28.11.2011 Emil-von-Behring-Schule Marburg
29.11.2011 Friedrich-Ebert-Schule Schwalbach
29.11.2011 Volkshochschule Diepholz
13.12.2011 BBS Friesoythe




