Planspiel: "DDR 1989/90 - Der Zentrale Runde Tisch"
Ein kreatives Angebot im Umgang mit Zeitgeschichte
Der Runde Tisch 1989/1990 – oftmals beschrieben als eine „Vorschule der Demokratie“ – war eines der wichtigsten politischen Instrumente der Friedlichen Revolution. Sein historisches Verdienst ist, dass er die Gewaltfreiheit der Revolution auch in kritischen Situationen gewährleistete und so Voraussetzungen für den demokratischen Umbruch der DDR schuf. Was können Schüler aus der Historie des Runden Tisches heute lernen?
Das sechsstündige Planspiel bietet Schülern der Jahrgangsstufen 11 bis 13 einen kreativen Zugang zur Geschichte der Friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung. Der interaktive Charakter der Veranstaltung ermöglicht es ihnen, die Handlungssituationen und Interessen der beteiligten Akteure nachzuempfinden und eigene, kreative Lösungsstrategien zu entwickeln. So bekommen sie nicht nur eine gute Vorstellung der Prozesse und Entscheidungszwänge in der Zeit kurz nach der Maueröffnung. Die akteurzentrierte Perspektive versetzt sie in die Lage, die Herausforderungen der damaligen Zeit – Kooperation unter den Bedingungen des gegenseitigen Misstrauens sowie der Unklarheit über die Zukunft der DDR – am eigenen Leib zu erfahren.
Nach einem einleitenden Vortrag werden die Schüler in Gruppen aufgeteilt und den Akteuren zugeordnet. Auf Basis von gruppenspezifischem Informationsmaterial erarbeiten sie eine Verhandlungsstrategie und versuchen mit anderen Gruppen zu kooperieren. Kern des Planspiels sind zwei Verhandlungsrunden, in denen die Schüler in Gruppen am Runden Tisch um eine Einigung zu vorher festgelegten Themen ringen.
Das Spielziel besteht darin, in einem knappen Zeitfenster Verbündete für die eigene politische Zielsetzung zu gewinnen bzw. einen politischen Kompromiss auszuarbeiten und zur Abstimmung zu bringen. Im Anschluss an jede Verhandlungsrunde findet eine Reflexionsphase statt, in welcher die Schüler ihr Handeln selbst analysieren und begründen.
Im Anschluss daran informiert ein kurzer Vortrag über die Komplexität der Geschichte des Runden Tisches, denn diese kann im Planspiel selbstverständlich nur vereinfacht dargestellt werden. Doch wie die Teilnehmer damals stehen die Schüler heute vor dem zentralen Problem, in einem improvisierten Umfeld mit begrenzten Informationen und geringer politischer Erfahrung, Empfehlungen zu gesellschaftlich weitreichenden Fragen abgeben zu müssen. Vor diesem Hintergrund erarbeiten die Schüler abschließend eine Bewertung der historischen Arbeit des Runden Tisches.
Interessierte Lehrinnen und Lehrer können sich an uns wenden.
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Das sechsstündige Planspiel bietet Schülern der Jahrgangsstufen 11 bis 13 einen kreativen Zugang zur Geschichte der Friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung. Der interaktive Charakter der Veranstaltung ermöglicht es ihnen, die Handlungssituationen und Interessen der beteiligten Akteure nachzuempfinden und eigene, kreative Lösungsstrategien zu entwickeln. So bekommen sie nicht nur eine gute Vorstellung der Prozesse und Entscheidungszwänge in der Zeit kurz nach der Maueröffnung. Die akteurzentrierte Perspektive versetzt sie in die Lage, die Herausforderungen der damaligen Zeit – Kooperation unter den Bedingungen des gegenseitigen Misstrauens sowie der Unklarheit über die Zukunft der DDR – am eigenen Leib zu erfahren.
Nach einem einleitenden Vortrag werden die Schüler in Gruppen aufgeteilt und den Akteuren zugeordnet. Auf Basis von gruppenspezifischem Informationsmaterial erarbeiten sie eine Verhandlungsstrategie und versuchen mit anderen Gruppen zu kooperieren. Kern des Planspiels sind zwei Verhandlungsrunden, in denen die Schüler in Gruppen am Runden Tisch um eine Einigung zu vorher festgelegten Themen ringen.
Das Spielziel besteht darin, in einem knappen Zeitfenster Verbündete für die eigene politische Zielsetzung zu gewinnen bzw. einen politischen Kompromiss auszuarbeiten und zur Abstimmung zu bringen. Im Anschluss an jede Verhandlungsrunde findet eine Reflexionsphase statt, in welcher die Schüler ihr Handeln selbst analysieren und begründen.
Im Anschluss daran informiert ein kurzer Vortrag über die Komplexität der Geschichte des Runden Tisches, denn diese kann im Planspiel selbstverständlich nur vereinfacht dargestellt werden. Doch wie die Teilnehmer damals stehen die Schüler heute vor dem zentralen Problem, in einem improvisierten Umfeld mit begrenzten Informationen und geringer politischer Erfahrung, Empfehlungen zu gesellschaftlich weitreichenden Fragen abgeben zu müssen. Vor diesem Hintergrund erarbeiten die Schüler abschließend eine Bewertung der historischen Arbeit des Runden Tisches.
Interessierte Lehrinnen und Lehrer können sich an uns wenden.
Ansprechpartner:
Alesch Mühlbauer
Stellv. Leiter Politik & Gesellschaft
Tel. 030-88412-204
E-Mail: alesch.muehlbauer@deutsche-gesellschaft-ev.de
Förderer:
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Termine 2011:
31.05.2011: Märkisches Gymnasium Schwelm
28.06.2011: Hannah Arendt-Gymnasium Barsinghausen
29.06.2011: Hannah Arendt-Gymnasium Barsinghausen
13.10.2011: Gymnasium St. Mauritz Münster
01.11.2011: Gymnasium Stephaneum Aschersleben
16.11.2011: Alexander von Humboldt - Schule Wittmund
17.11.2011: KGS Stuhr-Brinkum
18.11.2011: KGS Stuhr-Brinkum
23.11.2011: Oberstufenzentrum Teltow-Fläming
13.12.2011: BBS Friesoythe







