Neu erschienen: Freikauf. Die Geschäfte der DDR mit politisch Verfolgten 1963-1989
Ludwig A. Rehlingers Buch ist Anfang August 2011 im Mitteldeutschen Verlag erschienen
"Ich bin der letzte noch lebende Zeitzeuge, der
die 'besonderen humanitären Bemühungen der Bundesregierung' von 1963 an
mit verfolgt und gefördert hat. Meine Erinnerungen hielt ich im
Frühjahr/Sommer 1989 fest, zunächst nicht, um sie zu veröffentlichen,
sondern um das niederzuschreiben, was mich jahrzehntelang sehr bewegt
hat.
Es freut mich, dass mein Erinnerungsbericht
heute noch soviel Interesse erweckt und nun - zwanzig Jahre nach der
Erstveröffentlichung - wieder erscheinen kann", so Ludwig A. Rehlinger,
Ehrensvorsitzender der Deutschen Gesellschaft e. V., im Vorwort der
Neuauflage seines persönlichen Berichtes über den
Häftlingsfreikauf, einen der Wege, die DDR zu verlassen.
Kurzbiografie des Autors:
Ludwig A. Rehlinger, geb. 1927 in Berlin,
Jurist, 1957-1969 Ministerialbeamter im Bundesministerium für
gesamtdeutsche Fragen, u. a. zuständig für „politische Fragen“ und
Sicherheitsbeauftragter; 1969-1972 Präsident des Gesamtdeutschen
Institutes; 1982-1988 Staatssekretär im Bundesministerium für
innerdeutsche Beziehungen, Verhandlungsführer der Bundesrepublik
Deutschland beim Häftlingsfreikauf; 1988-1989 Senator für Justiz
(Berlin); Ehrenvorsitzender der Deutschen Gesellschaft e. V.
Anfang Oktober 2011 erscheint im Mitteldeutschen Verlag die Dokumentation eines Symposiums: "Flucht, Ausreise, Freikauf - (Aus-)Wege aus der DDR". Der Band enthält viele wertvolle Zeitzeugen-Aussagen sowie ein Spitzengespräch zwischen Ludwig A. Rehlinger und Jürgen Engert, das vorab im Deutschland Archiv 7/2011 erschienen ist.
Zu bestellen:
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Mitteldeutscher Verlag
Sabine Hummel
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06112 Halle
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