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In den zentralen Bereichen Politik, Kultur, Medien, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sind ostdeutsche Führungskräfte mehr als ein Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung bundesweit noch immer unterrepräsentiert. Zum Teil vollzieht sich statt einer Angleichung sogar eine gegenteilige Entwicklung: Ihre Zahl geht zurück. Ostdeutsche in Führungspositionen bilden eine größere Minderheit als Frauen, und auch in den neuen Bundesländern sind sie unterrepräsentiert: Nicht einmal jeder vierte besetzt dort eine Führungsposition.

Angesichts einer steigenden Unzufriedenheit mit den Entscheidungen von Frauen und Männern in Führungspositionen in Deutschland – insbesondere in den neuen Bundesländern –, wird die Frage nach Identität, Rolle und Bedeutung der ostdeutschen Eliten sogar noch brisanter. Umso wichtiger erscheint es, über den Zustand und die Chancen der „Ostelite“ offen zu diskutieren und Perspektiven zu benennen. Wie verlief die Elitentransformation im Zuge der deutschen Wiedervereinigung? Inwiefern teilen Führungskräfte aus den neuen Bundesländern ein gemeinsames Selbstverständnis? Wie können die Chancen des ostdeutschen Führungsnachwuchses verbessert werden? Das von der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer unterstützte Symposium greift die Debatte um die ostdeutschen Eliten auf. Basierend auf den Ergebnissen eines mehrteiligen Expertenforums diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft Lösungsansätze und Verbesserungsvorschläge, um das Repräsentationsdefizit der Ostdeutschen in Elitenpositionen zu überwinden.

Die Ergebnisse des Expertenforums und des Symposiums werden in einer Online-Publikation präsentiert.

 

ProgrammflyerZeit:
19. Juni 2017 (10:00 Uhr - 15:30 Uhr, anschl. Empfang)

Ort:
Ostdeutscher Sparkassenverband
Leipziger Str. 51, 10117 Berlin
19. Obergeschoss, Raum 19.001

Das vorläufige Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.

Zu den Mitwirkenden gehören u. a.: Prof. em. Dr. Wolfgang Bergsdorf, Ministerialdirektor a. D. und ehem. Präsident der Universität Erfurt; Prof. Dr. Heinrich Best, Friedrich-Schiller-Universität Jena; Dr. Jacqueline Boysen, Autorin und Journalistin; Dr. Michael Ermrich, Geschäftsführender Direktor des Ostdeutschen Sparkassenverbands; Dr. Ronald Gebauer, Friedrich-Schiller-Universität Jena; Iris Gleicke, Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer; Prof. em. Dr. Ursula Hoffmann-Lange, Otto-Friedrich-Universität Bamberg; Prof. Dr. Raj Kollmorgen, Hochschule Zittau/Görlitz; Dr. Lars Vogel, Friedrich-Schiller-Universität Jena. 

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei. Anmeldung bitte per E-Mail () oder telefonisch (030 88412 288).

 

 

 

Ansprechpartnerinnen und Anmeldung:
Dr. Anett Laue
Referentin Politik & Geschichte
Tel.: 030 88412 288
» E-Mail schreiben

Dr. Madeleine Petschke
Referentin Politik & Geschichte
Tel.: 030 88412 205
» E-Mail schreiben

 

Förderer:
Die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer

Partner:
Prof. Dr. Heinrich Best und sein Forschungsteam (Friedrich-Schiller-Universität Jena/KomRex – Kompetenzzentrum für Rechtsextremismusforschung, Demokratiebildung und gesellschaftliche Integration)
Ostdeutscher Sparkassenverband

 
 
 

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