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Ausstellung des Museums für Nationalgeschichte Lettlands

Der Baltische Weg zur Freiheit

Die Ausstellung ist dem 25. Jahrestag der Aktion „Baltischer Weg“ gewidmet. Am 23. August 1989 bildeten über eine Million Esten, Letten und Litauer eine 600 Kilometer lange Menschenkette, um für die Unabhängigkeit und Freiheit ihrer Staaten zu demonstrieren, die sie mit dem genau 50 Jahre zuvor geschlossenen Hitler-Stalin-Pakt verloren hatten. Die lettischen Ausstellungskuratoren zeigen den Weg, den das eigene Land und seine Einwohner im 20. Jahrhundert gegangen sind: von der staatlichen Unabhängigkeit nach dem Ersten Weltkrieg über die Zeit der deutschen und sowjetischen Okkupationen bis hin zur Wiederherstellung der Unabhängigkeit. Ausgehend von der Staatsgründung 1918 beleuchtet die Ausstellung in einer historischen Rückschau die Folgen des Hitler-Stalin-Paktes und seiner geheimen Zusatzprotokolle für die Geschichte Osteuropas im 20. Jahrhundert. Gezeigt wird der entscheidende Moment, der die baltischen Nationen zusammengeführt hat: Hand in Hand verbanden Esten, Letten und Litauer auf dem Baltischen Weg ihre Hauptstädte miteinander und traten so mutig und entschieden für ihre Rechte ein. Mit ihrem gewaltfreien Protest leisteten sie einen wichtigen Beitrag zu den Umbrüchen in Europa, die den Fall der Mauer und die deutsche Wiedervereinigung ermöglichten.

Das Kulturreferat am Ostpreußischen Landesmuseum hat mit seinen Kooperationspartnern, der Hansestadt Lüneburg, dem Nordost-Institut (IKGN) und der Deutsch-Estnischen Gesellschaft zu Lüneburg e.V., ein Begleitprogramm zusammengestellt, das sich der 100jährigen Staatsgründungen Estlands, Lettlands und Litauens an drei länderspezifischen Vortragsterminen auf inhaltlich unterschiedliche Weise nähert.

Am Eröffnungsabend hält Herr Detlef Henning M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Nordost-Institut Lüneburg, einen Vortrag über „Die Gründung der baltischen Staaten vor 100 Jahren – eine Bilanz“. Am Beispiel Lettlands zeichnet er eine außergewöhnliche Geschichte im Europa des 20. Jahrhunderts nach, und versucht Antworten auf die Frage zu geben, wieso Lettland trotz jahrelanger Unfreiheit vor allem eine Erfolgsgeschichte ist. Sebastian Rösner, Leiter des Bereichs EU & Europa der Deutschen Gesellschaft, wird die Ausstellung eröffnen.

Das Programm zur Eröffnung finden Sie hier.


Eine Ausstellung des Lettischen Nationalmuseums. Die deutsche Fassung entstand als Kooperationsprojetkt der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Archiv Bürgerbewegung Leipzig e. V. und der Deutschen Gesellschaft e. V. Die Ausstellung wird ab Februar 2018 im Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg zu sehen sein.

 

Termin:
Donnerstag, 8. Februar 2018, 18:30 Uhr

Veranstaltungsort:
Ostpreußisches Landesmuseum
Heiligengeiststraße 38
21335 Lüneburg

 

Ansprechpartner:
Sebastian Rösner
Leiter der Abteilung EU & Europa
Tel.: 030 88412 202
» E-Mail schreiben

 

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