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Medienprojekt

Jugendreporter vor Ort. Gemeinsam für Demokratie und gegen Fremdenfeindlichkeit

 

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Fremdenfeindliche Einstellungsmuster sind längst kein gesellschaftliches Randphänomen mehr. In Ostdeutschland treten die Ressentiments gegenüber „Fremden“ verbreiteter auf als in Westdeutschland, obwohl der Anteil an Migrantinnen und Migranten in den neuen Bundesländern relativ gering ist. In ländlichen und strukturschwachen Regionen sind Fremdenfeindlichkeit und rassistische Diskriminierung für viele Menschen zu einer alltäglichen Erfahrung geworden. Vielerorts verzeichnen rechtspopulistische und -extremistische Bestrebungen politische Erfolge, indem sie soziale Ängste, politische Unzufriedenheit und Vorbehalte in der Bevölkerung bündeln und rassistisch aufgeladen artikulieren.

Die Initiativen für Demokratie und gegen Fremdenfeindlichkeit sind zwar vielfältig, allerdings richten sich nur wenige an den ländlichen und strukturschwachen Raum und berücksichtigen dabei zugleich das Potenzial der jungen Generation, ihre Ansichten und Kompetenzen. Jugendliche sind in der Medienwelt bekanntlich besonders aktiv, doch nutzen sie ihre Möglichkeiten zur öffentlichen Artikulation von Argumenten gegen Rassismus und rassistische Diskriminierung kaum.

Gefördert mit den Mitteln des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ und mit Unterstützung des Landespräventionsrats Brandenburg motiviert und befähigt die Deutsche Gesellschaft e. V. in den Jahren 2016 bis 2019 Jugendliche, sich als Jugendreporterinnen und Jugendreporter selbstbewusst und aktiv an der politischen Öffentlichkeit in ihrem Lebensumfeld zu beteiligen und für ein weltoffenes, demokratisches Miteinander vor Ort einzutreten.

Das Modellprojekt wird in folgenden drei Städten und ihrem Umland durchgeführt:

  • Forst/Lausitz (Brandenburg)
  • Markkleeberg (Sachsen)
  • Heiligenhaus (Nordrhein-Westfalen)

 Bild: © Regiestelle „Demokratie leben!“ / Andreas Schickert

 

Der beispielhafte Einsatz von Schülerinnen und Schülern als Jugendreporterinnen und Jugendreporter für Demokratie und gegen Fremdenfeindlichkeit vor Ort soll bei der Prävention von Rassismus und rassistischer Diskriminierung in ihrer Region helfen.


Die jungen Autorinnen und Autoren berichten von ihren Eindrücken und Erfahrungen in der jeweiligen Schülerzeitung. Ausgewählte Artikel werden in der lokalen Presse veröffentlicht. Einmal im Jahr werden die Jugendreporterinnen und Jugendreporter aus den drei Schwerpunktregionen zum Erfahrungsaustausch und für die Entwicklung von Synergien zu einem gemeinsamen Medientag nach Berlin eingeladen. Überdies richtet die Deutsche Gesellschaft e. V. ein Mentorenprogramm ein und trifft sich zweimal im Monat mit den Jugendreporterinnen und Jugendreportern, um ihnen in Form von Workshops u. a. das journalistische Handwerk zu vermitteln und in regelmäßigen Redaktionssitzungen die entstandenen Berichte, Interviews, Reportagen usw. für die Veröffentlichung vorzubereiten. Durch Gespräche mit regionalen und lokalen Akteuren erhalten die Jugendlichen Informationen über die Situation in ihrer Heimatstadt und Region. Zudem wird den Jugendlichen Wissen über Flucht und Migration, über Herkunft, Wesen und Ursachen von Fremdenfeindlichkeit sowie Möglichkeiten der Prävention vermittelt.

 

Besuchen und begleiten Sie unser Projekt auch auf unserer projekteigenen Facebook-Seite!

 

Ansprechpartnerin für die Projektumsetzung in Brandenburg (Forst/Lausitz):

Dr. Madeleine Petschke
Deutsche Gesellschaft e. V.
Referentin Politik & Geschichte
Tel.: 030 88412 205
E-Mail:

 

Ansprechpartner für die Projektumsetzung in Sachsen (Markkleeberg):

Dr. Rüdiger Frey
Bildungswerk Sachsen der Deutschen Gesellschaft e. V.
Leiter
Tel.: 0341 99 54 440
E-Mail:

Nähere Informationen zur Umsetzung des Projektes in Markkleeberg finden Sie auch auf der Webseite des Bildungswerkes.

 

Ansprechpartnerin für die Projektumsetzung in Nordrhein-Westfalen (Heiligenhaus):

Kathrin Klein
Bildungswerk Nordrhein-Westfalen der Deutschen Gesellschaft e. V.
Leiterin
Tel.: 02102 993459
E-Mail:


Gesamtkkoordinatorin:

Dr. Heike Tuchscheerer
Deutsche Gesellschaft e. V.
Leiterin der Abteilung Politik & Geschichte
Tel.: 030 88412 254
E-Mail:

 

Förderer:


BMFSFJ DL mitFoerderzusatz RZ

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Partner:
Bildungswerken Sachsen der Deutschen Gesellschaft e. V.
Bildungswerk Nordrhein-Westfalen der Deutschen Gesellschaft e. V.
Bildungswerk Brandenburg der Deutschen Gesellschaft e. V.
Forster Wochenblatt
Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“
Staatskanzlei des Landes Brandenburg
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
Rudolf-Hildebrand-Schule in Markkleeberg
Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium in Forst/Lausitz
Jugendrat in Heiligenhaus

 
 
 

Direktlinks

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