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Seminare mit Zeitzeugengespräch

Vom „Zettelfalten“ zur freien Wahl. Wahlen in Deutschland in Diktatur und Demokratie

 

Obwohl die DDR-Regierung freie Wahlen propagierte, waren die Wahlen durch Einheitsliste, Fälschung und Manipulation bestimmt. Über 40 Jahre dauerte es, bis ein Parlament in der DDR tatsächlich frei gewählt werden konnte. Die erste und einzige freie Wahl fand am 18. März 1990 mit der Abstimmung zur Volkskammer statt. Zahlreiche DDR-Bürgerinnen und -Bürger hatten jahrzehntelang für dieses Privileg gekämpft.

Heute ist die Situation eine andere. Das bundesdeutsche Wahlsystem genießt international Vorbildcharakter. Die demokratischen Wahlgrundsätze werden nahezu uneingeschränkt umgesetzt. Dennoch macht nur ein Teil der Wahlberechtigten von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Eine Abkehr von diesem Trend ist auch für das Bundestagswahljahr 2017 nicht zu erwarten. Die Deutsche Gesellschaft e. V. möchte dies zum Anlass nehmen, um am Beispiel der DDR zu beleuchten, dass demokratische, freie und geheime Wahlen – wie wir sie heute kennen – ebenso wie eine demokratische Grundordnung keine Selbstverständlichkeiten sind, und wie wichtig die Beteiligung an Wahlen für die aktive Mitgestaltung unserer Demokratie ist.

In Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur möchte die Deutsche Gesellschaft e. V. junge Menschen in 20 bundesweiten, interaktiven Workshops (ca. 150 Min.) mit anschließendem Zeitzeugengespräch über die Wahlen und über das politische System in der DDR aufklären, um auf dieser Grundlage ihr Bewusstsein für die Bedeutung von Wahlen in einem demokratischen Verfassungsstaat zu schärfen. 

 

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Ausführlichere Informationen über das Projekt und einen exemplarischen Ablaufplan finden Sie hier in unserem Flyer.

 

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Termine 2017

21.03.2017       Albert-Einstein-Schule in Bremen
Zeitzeugin: Anne Hahn
04.04.2017       Geschwister-Scholl-Schule in Zossen/Dabendorf
Zeitzeuge: Peter Keup
04.05.2017       Gemeinschaftsschule Wiesenfeld in Glinde bei Hamburg
Zeitzeugin Evelyn Zupke
18.05.2017       Evangelischen Johanniter-Gymnasium in Wriezen
Zeitzeuge: Thomas Drescher
23.05.2017       Sophie-Scholl-Schule in Berlin
Zeitzeuge: Dr. Carlo Jordan
07.06.2017       Immanuel-Kant-Schule in Rüsselsheim
Zeitzeuge: Dr. Wolfgang Welsch
08.06.2017       Werner-Heisenberg-Gymnasium in Bad Dürkheim
Zeitzeuge: Dr. Wolfgang Welsch
22.06.2017      
Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule Hof
Zeitzeuge: Steffen Kollwitz
17.07.2017       Gymnasium Templin
Zeitzeuge/Zeitzeugin wird zeitnah bekanntgegeben
22.08.2017/23.08.2017       Norbertusgymnasium in Magdeburg
Zeitzeuge/Zeitzeugin wird zeitnah bekanntgegeben
31.08.2017/01.09.2017       Singbergschule in Wölfersheim
Zeitzeuge/Zeitzeugin wird zeitnah bekanntgegeben
12.09.2017       Elisabeth-Langgässer-Gymnasium in Mainz
Zeitzeuge/Zeitzeugin wird zeitnah bekanntgegeben
13.09.2017       Gerhart-Hauptmann-Gymnasium in Berlin
Zeitzeuge/Zeitzeugin wird zeitnah bekanntgegeben
06.10.2017       Gustav-Heinemann-Schule in Borken
Zeitzeuge/Zeitzeugin wird zeitnah bekanntgegeben
19.10.2017/20.10.2017       Conerus Schule in Norden
Zeitzeuge/Zeitzeugin wird zeitnah bekanntgegeben
11.11.2017       Staatlichen Gymnasium „Am Lindenberg“ in Illmenau

 

Ansprechpartnerin:
Dr. Anett Laue
Referentin Politik & Geschichte
Tel.: 030 88412 288
» E-Mail schreiben

 
 
 
 

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