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Workshops / Podiumsdiskussion

Energie kommt aus der Steckdose? Ein Planspiel für Schulen zum Netzausbau

 

Workshop EnergieWas gibt uns die Energie, die wir täglich brauchen? Woher kommt in Zukunft unser Strom? Die Energiewende verändert die Stromversorgung. Doch wie kommt die Energie von A nach B? Die deutsche Infrastruktur steht vor einer Wende. Windräder und große Stromtrassen machen dies deutlich. Sie transportieren den Strom vom windreichen Norden in die industriellen Zentren Mittel- und Süddeutschlands. Der Netzausbau ist deshalb notwendig. Er ist zentraler, aber umstrittener Bestandteil der Energiewende.

Die Veranstaltungsreihe „Zukunft Netzausbau – Ein Planspiel für Schulen“ besteht aus 20 ganztägigen (ca. sechsstündigen) Workshops in Form von Planspielen an Schulen in Brandenburg. Am Ende der Reihe steht eine Abschlussveranstaltung in Potsdam, zu der wir Experten der Energiepolitik einladen, die mit Schülerinnen und Schülern diskutierten. Dazu laden wir fünf Schülerinnen und Schüler jedes Workshops ein.

Die Workshops werden als Planspiel durchgeführt und thematisieren den Ausbau der Stromnetze in Brandenburg und Deutschland – ein hochaktuelles Thema, der „Flaschenhals der Energiewende“.

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Die Schülerinnen und Schüler werden nach der Einführung in Gruppen eingeteilt, in denen sie die Rolle eines der zentralen Akteure übernehmen. Sie lernen die Komplexität des Problems kennen und können sich in die jeweilige Rationalität des von ihnen gespielten Akteurs hineindenken.

Das Szenario des Planspiels „Netzausbau vor Ort“ sieht wie folgt aus: In Brandenburg soll eine Hochvolt-Überlandleitung errichtet werden, wogegen sich Bürgerprotest formiert. Die Landesregierung bittet alle beteiligten Akteure zu einem runden Tisch zusammen, um einen Konsens zu erarbeiten. Die Konflikte beziehen sich etwa auf betroffenen Grundstücke und die Umgebung, den Naturschutz, optische Aspekte, gesundheitliche Aspekte sowie Arbeitsplätze.

Vorgeschaltet werden ein Impulsreferat zum Kontext von Trassenausbau und Energiewende sowie ein Quiz und ein Positionierungsspiel. Das gesamte Projekt ist schüler/-innengerecht und interaktiv.

Ziel des Projektes ist es, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer als Multiplikatoren über Energiewende und Netzausbau zu informieren. Dabei werden Besonderheiten des Landes Brandenburg innerhalb der Branche der erneuerbaren Energien speziell herausgearbeitet.

Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler, warum Energiewende und Netzausbau zusammenhängen. Sie können die Partikularinteressen betroffener Gruppen von den Allgemeininteressen abgrenzen und lernen, dass ein Erfolg beim Netzausbau nur möglich ist, wenn alle Ebenen zusammenwirken.

Das Projekt zielt darauf ab, über die Energiepolitik in Brandenburg zu informieren und zu diskutieren. Sofern möglich binden wir Unternehmen der erneuerbaren Energien ein und zeigen damit regionale berufliche Chancen vor Ort auf.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung im Dezember 2018 in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg in Potsdam können die Schülerinnen und Schüler mit den realen Akteuren des Netzausbaus diskutieren und so sehen, dass das Projekt nicht nur ein Spiel ist. Im Vorfeld der Veranstaltung erarbeiten die Schülerinnen und Schüler Fragen, die dann mit den anwesenden Expertinnen und Experten diskutiert werden.

 

Termine:

- 20 Termine zu vergeben, Laufzeit 01.05.2018 - 31.12.2018 -

 

25.06.2018: Einstein-Gymnasium, Angermünde

26.06.2018: Einstein-Gymnasium, Angermünde

13.11.2017: Philipp-Melanchthon-Gymnasium, 15537 Grünheide (Mark)

September/Oktober: Freie Gesamtschule Finow, 16227 Eberswalde

September/Oktober: Freie Gesamtschule Finow, 16227 Eberswalde

Oktober/November: Goethe-Schiller-Gymnasium, 14913 Jüterbog

Termin offen: Leonardo-da-Vinci-Gesamtschue Potsdam

Termin offen: Werner-von-Siemens-Schule Gransee

 

Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

 

 

Ansprechpartner:
Jan Roessel
Referent EU & Europa
Tel.: 030 88412 251
E-Mail:

 

Förderer:

Logo Ministerium fr Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg

 
 
 

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