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XXVI. Theodor-Litt-Symposium am 14.09.2022 in Leipzig

Demokratie im Stresstest? Entfremdung, Protest, Partizipation – Herausforderungen für die politische Bildung

Die Form politischer Partizipation hat sich gewandelt. Sie ist diverser und variantenreicher geworden. Während sich ein Teil der Bürgerinnen und Bürger nicht an Wahlen beteiligt und auch auf andere Formen politischer Mitgestaltung verzichtet, hat sich das gesellschaftliche Partizipationsrepertoire erweitert und qualitativ verändert. Unsere politische Kultur wird konfliktreicher, wie die Zunahme von Widerspruch und Protest zeigt. Sie wird von einer selbstbewussten und aktiven Bürgerschaft geprägt, welche erweiterte Formen politischer Beteiligung einfordert. Diskursverschärfungen über soziale Medien verstärken die sozialen Spaltungen, so dass Bedrohungen des gesellschaftlichen Mit- und Füreinanders gegenwärtig so erfahrbar wie vielgestaltig sind.

Das XXVI. Theodor-Litt-Symposium möchte gemeinsam mit ausgewiesenen und angehenden Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Bildung, Politik und Kultur auf die Herausforderung sowie die Aufgaben der politischen Bildung im Zusammenhang mit der gewandelten Partizipationskultur und der zunehmenden Skepsis der Bevölkerung gegenüber dem politischen System blicken. Fragen sind, wie es gelingen kann, gesellschaftliche Aushandlungsprozesse zeitgemäß und demokratisch zu gestalten; das Vertrauen zwischen Staat und Zivilgesellschaft zu stärken; Bürgerinnen und Bürger zur politischen Teilhabe zu befähigen und das demokratische Engagement zu fördern.



Titelbild Flyer Litt 2021Veranstaltungsort:
Zeitgeschichtliches Forum Leipzig

Grimmaische Str. 6
04109 Leipzig

Zeitraum:
14. September 2022
10:00 - 17:00 Uhr

Das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier in Kürze.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten. Richten Sie diese gerne an .

Die Veranstaltung wird vor Ort realisiert und im Livestream über den YouTube-Kanal der Deutschen Gesellschaft e. V. übertragen.

Das Symposium richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter der politischen (Lehrer-)Bildung, aus Wissenschaft, Politik, Kultur und Presse sowie an Studierende, Multiplikatoren des öffentlichen Lebens und an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

 

 

Es wirken mitDr. Helle Becker, Leiterin von Expertise & Kommunikation für Bildung, Geschäftsführerin von Transfer für Bildung e. V.; Dr. Andrea Blumtritt, Leiterin der Abteilung für Demokratie, Bürgerbeteiligung und Gleichstellung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung; Dr. Uta Bretschneider, Direktorin des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig; Vicki Felthaus, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Jugend, Schule und Demokratie; Hannah Göppert, Co-Geschäftsführung der Initiative Offene Gesellschaft e. V.; Andreas Gross, Schweizer Politikwissenschaftler und Politiker; Anne Hähnig, Journalistin, Redaktionsleiterin der ZEIT im Osten; Laura-Kristine Krause, Geschäftsführerin More in Common Deutschland; Dr. Alexander Leistner, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig; Katharina Liesenberg, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Politische Theorie und Ideengeschichte der Technischen Universität Darmstadt, Gründerin der Vereine „mehr als wählen e. V.“ und „Demokratie Innovation e. V.“; Dr. Roland Löffler, Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung; Professor Dr. Astrid Lorenz, Professorin für das Politische System Deutschlands und Politik in Europa, Dekanin der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie der Universität Leipzig; Dirk Neubauer, Landrat des Landkreises Mittelsachsen, Bürgermeister der Stadt Augustusburg, Autor; José Paca, Vorstandsvorsitzender der Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland; Michael Richter, Geschäftsführer Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Sachsen e. V.; Dr. Thomas Töpfer, Leiter Schulmuseum - Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig, Leiter der Abteilung Schulische und außerschulische Lernorte; Prof. Dr. Hans Vorländer, Direktor des Zentrums für Verfassungs- und Demokratieforschung, Direktor des Mercator Forum Migration und Demokratie, Professor für Politikwissenschaft an der TU Dresden; Oliver Wiedmann, Leiter Hauptstadtbüro Mehr Demokratie e. V., Sprecher Landesvorstand Berlin/Brandenburg

Die Ergebnisse des Symposiums werden von der Theodor-Litt-Gesellschaft zur Erforschung und Pflege der geisteswissenschaftlichen Pädagogik e. V. im nächsten Theodor-Litt-Jahrbuch der Öffentlichkeit bereitgestellt.

 

Informationen:
Dr. Niels Dehmel
Leiter der Abteilung Politik und Geschichte
Tel.: 030 88412 253
» E-Mail schreiben


Gefördert von:

Bundeszentrale für politische Bildung

In Kooparation mit:

Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
Stadt Leipzig
Theodor-Litt-Gesellschaft e. V.

Partner:

Bildungswerk Sachsen der Deutschen Gesellschaft e. V.
Schulmuseum - Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig
Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung (ZLS) der Universität Leipzig

 
 
 

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