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Aktuelle Livestreams

 

Symposium „Gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland!? – Erfolge, Defizite und Weichenstellungen für die Zukunft“

Meine Werte Deine Werte 2 EinleitungsbildTermin: 5. November 2020, 10:00-18:00 Uhr

Ort: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig (Grimmaische Str. 6, 04109 Leipzig)

Programm

Kurzbiografien der Mitwirkenden

Obwohl das Ziel, in ganz Deutschland für gleichwertige Lebensverhältnisse zu sorgen, etwa in Artikel 72 des Grundgesetzes, im Rahmen des Raumordnungsgesetzes und des Länderfinanzausgleichs als Aufgabe des Staates definiert ist, hat die Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ der Bundesregierung im Juli 2019 starke Ungleichgewichte in den Regionen Deutschlands festgestellt und erste Schlussfolgerungen zu den Ursachen der Ungleichheit und zu möglichen Gegenmaßnahmen vorgelegt. Der Handlungsbedarf ist groß. Die Deutsche Gesellschaft e. V. veranstaltet deshalb ein Symposium, das die Arbeitsergebnisse der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ einer größeren Öffentlichkeit zur Diskussion stellt und neue Erkenntnisse hervorbringen soll.

Es wirken mit: Dr. Uta Bretschneider, Direktorin des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig; Sabine Dahl, Journalistin; Antje Hermenau, Politik- und Strategieberaterin; Dr. Markus Kerber, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat; Prof. Dr. Raj Kollmorgen, Professor an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Hochschule Zittau / Görlitz; Prof. Dr. Rolf Kreibich, Wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer des Sekretariats für Zukunftsforschung an der Freien Universität Berlin; Dr. Roland Löffler, Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung; Uwe Lübking, Beigeordneter für Recht, Soziales, Bildung und Sport beim Deutschen Städte- und Gemeindebund; Prof. Dr. Dr. h. c. Karl-Heinz Paqué, Professor an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Otto-von-Guericke- Universität Magdeburg und Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit; Frank H. Sauer, Coach, Mentor und Autor; Prof. Dr. Matthias von Schwanenflügel, Ministerialdirektor und Leiter der Abteilung „Demografischer Wandel, Ältere Menschen, Wohlfahrtspflege“ im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend; Prof. Dr. Jens Südekum, Professor für International Economics am Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; Marco Wanderwitz, MdB, Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie; Dr. Kirsten Witte, Leiterin des Programms „LebensWerte Kommune“ der Bertelsmann Stiftung.

Verfolgen Sie die Veranstaltung auch im Livestream über den YouTube-Kanal der Deutschen Gesellschaft e. V.

Das Symposium wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

Informationen:
Dr. Vincent Regente
Referent Politik & Geschichte
Tel.: 030 88412 288
» E-Mail schreiben

 

 

Regionalforum Potsdam „Antisemitismus in Deutschland“

Logo PotsdamTermin: 19. November 2020, 10:00-16:30 Uhr

Ort: Waschhaus Potsdam (Schiffbauergasse 6, 14467 Potsdam)

Die Veranstaltung wird durch Gebärdensprachdolmetscherinnen übersetzt.

Programm

Die Deutsche Gesellschaft e. V. widmet sich in den diesjährigen vier Regionalforen jüdischem Leben und jüdischer Kultur in der Gegenwart und bringt neben Tradition und Vielfältigkeit auch Herausforderungen im Alltag zur Sprache.

Zu den Mitwirkenden zählen u. a.: Marina Chernivsky, Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment/Beratungsstelle OFEK e. V.; Sigalit Feig, Sängerin, Komische Oper Berlin; Anne-Suse Gürtler, Gebärdensprachdolmetscherinnen; Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus; Sharon Kotkovsky, Schauspielerin; Tirzah Maor, ehrenamtliche Mitarbeiterin bei Meet a Jew, Zentralrat der Juden in Deutschland; Monty Ott, Vorsitzender von Keshet Deutschland e. V.; Mathias Paselk, Geschäftsführer des Waschhauses Potsdam; Nachumi Rosenblatt, Leiter des Kinder-, Jugend und Familienreferats der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V.; Diana Sandler, Beauftragte gegen Antisemitismus und Beauftragte für den Dialog mit den Religionsgemeinschaften im Land Brandenburg von Seiten Landesverband der Jüdischen Gemeinden Land Brandenburg; Marat Schlafstein, Projektleiter von Meet a Jew, Zentralrat der Juden in Deutschland; Katharina Schmidt-Hirschfelder, Journalistin, Jüdische Allgemeine; Prof. Dr. Julius H. Schoeps, Gründungsdirektor des Moses Mendelssohn Zentrums Potsdam/Vorstandsvorsitzender der Moses Mendelssohn Stiftung; Peter Schüler, Leiter der Fachstelle Antisemitismus am Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam; Angelina Sequeira Gerardo, Gebärdensprachdolmetscherinnen; Tobias Tinker, Klavier.

Verfolgen Sie die Veranstaltung auch im Livestream über den YouTube-Kanal der Deutschen Gesellschaft e. V.

Das Regionalforum Potsdam wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

Projektleitung:
Dr. Rüdiger Traxler
Referent Kultur & Gesellschaft
Tel.: 030 88412 201
» E-Mail schreiben

 

 

Vergangene Livestreams

 

Wissenschaftliche Tagung „Deutsche Demokratiegeschichte – Eine Aufgabe der Vermittlungsarbeit“

Meine Werte Deine Werte 2 EinleitungsbildTermin: 23. Oktober 2020, 10:00-17:30 Uhr

Ort: Hessische Landesvertretung (In den Ministergärten 5, 10117 Berlin)

Programm

Kurzbiografien der Mitwirkenden

Wollen hierzulande tatsächlich viele Menschen nichts von der Geschichte ihrer Demokratie wissen – und warum? Die Tagung widmete sich der Suche nach (erfolgreicheren) Wegen und Methoden zur Vermittlung von Demokratiegeschichte – unter der Frage, welchen Beitrag demokratiegeschichtliche Erinnerungsarbeit zur Stärkung unserer Demokratie leisten kann.

 Es diskutierten u. a.: Dr. Peter Johannes Droste, Vorsitzender des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands e. V.; Prof. Dr. Bernd Faulenbach, Vorsitzender des Vereins Gegen Vergessen - Für Demokratie e. V.; Dr. Claudia Christiane Gatzka, Akademische Rätin a. Z. am Historischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Dr. Frank Gesemann, Mitbegründer und Geschäftsführer des Instituts für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (DESI); Prof. Dr. Kai Hafez, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Erfurt; Martin Hanke, Studienrat und Gymnasiallehrer für Geschichte und Philosophie; Prof. Dr. Ingo Juchler, Professor für politische Bildung an der Universität Potsdam; Dr. Ilas Körner-Wellershaus, Vorsitzender des Verbandes Bildungsmedien e. V.; Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung; Dr. Markus Lang, Leiter des Digitalisierungsprojekts „Orte der Demokratiegeschichte“ im Verein Weimarer Republik e. V.; Dr. Michael Parak, Geschäftsführer des Vereins Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V.; Dr. Ruth Rosenberger, Direktorin Digitale Dienste der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland; Prof. Dr. Christoph Stölzl, Präsident der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, Senator a. D., Vizepräsident des Abgeordnetenhauses von Berlin a. D.; Dr. Claudia Stutz, Leiterin des Arbeitsstabes der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration; Prof. Dr. Maren Urner, Professorin für Medienpsychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln und Mitbegründerin des Online-Magazins Perspective Daily; Brigitte Vogel-Janotta, Leiterin der Abteilung Bildung und Vermittlung des Deutschen Historischen Museums.

Die Tagung wurde gefördert mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

 

 

Informationen:
Dr. Lars Lüdicke
Referent Politik & Geschichte
Tel.: 030 88412 203
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Regionalkonferenz Bayern „Meine Werte – Deine Werte“

Meine Werte Deine Werte 2 EinleitungsbildTermin: 15. Oktober 2020, 17-19:00 Uhr

Ort: Salzstadel (Brück-Saal, Weiße-Lamm-Gasse 1, 93047 Regensburg)

Programm

Kurzbiografien der Mitwirkenden

Die aktuellen Debatten um das Selbstverständnis Deutschlands in Europa und der Welt erfordern zeitgemäße Antworten auf die Frage nach gemeinsamen Werten, die unsere Gesellschaft zusammenhalten. Die Flüchtlings- und Europakrise, der Vertrauensverlust in etablierte Parteien, die schwierige Balance zwischen innerer und sozialer Sicherheit, die rasant fortschreitende Digitalisierung oder der Klimawandel stellen Deutschland hierbei vor besondere Herausforderungen, welche die Notwendigkeit einer Wertedebatte sowie die Erwartung an Lösungskompetenzen erhöhen. Fragen waren u. a.:

  • In welchem Zustand befindet sich das politische, gesellschaftliche und kulturelle Wertefundament?
  • Welche Werte sind und uns wichtig und welche Herausforderungen zu meistern?
  • Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben wir, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland und in Europa zu stärken?

Es wirkten mit: Dr. Astrid Freudenstein, MdB, Stadträtin und Bürgermeisterin der Stadt Regensburg; Tassilo Heinrich, Institut für Politikwissenschaft der Universität Regensburg; Sylvia Kabus, Regisseurin, Autorin und Journalistin; Christine Schröpf, Leitende Redakteurin für Landespolitik und Ausbildung der Mittelbayerischen Zeitung; und Dr. Andrea Taubenböck, Ministerialrätin, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Wertebündnis Bayern.

Die Regionalkonferenz Bayern wurde gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

 

 

Informationen:
Niels Dehmel
Leiter der Abteilung Politik & Geschichte
Tel.: 030 88412 253
» E-Mail schreiben

 

 

Regionalforum Erfurt „Antisemitismus in Deutschland“

Logo ErfurtTermin: 14. Oktober 2020, jeweils 10-16:30 Uhr

Ort: Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen (Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt)

Programm

Die Deutsche Gesellschaft e. V. widmet sich in den diesjährigen vier Regionalforen jüdischem Leben und jüdischer Kultur in der Gegenwart und bringt neben Tradition und Vielfältigkeit auch Herausforderungen im Alltag zur Sprache.

Zu den Mitwirkenden zählen u. a.: Laura Cazés, Referentin für Verbandsentwicklung, Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V.; Marina Chernivsky, Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment/OFEK e. V.; Lena Gorelik, Autorin; Dr. Marco Helbig, Leiter des Projektes „Rap Against Hate“, Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus Leipzig; Stephan J. Kramer, Präsident des Amtes für Verfassungsschutz Thüringen; Alexander Nachama, Landesrabbiner der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen; Prof. Dr. Jascha Nemtsov, Pianist und Musikwissenschaftler, Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar/Abraham Geiger Kolleg; Susann Reichenbach, Mitteldeutscher Rundfunk; Sharon Ryba-Kahn, Regisseurin; Prof. Dr. Reinhard Schramm, Vorsitzender der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen.

Das Regionalforum Erfurt wurde gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.


 

Projektleitung:
Dr. Rüdiger Traxler
Referent Kultur & Gesellschaft
Tel.: 030 88412 201
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Podiumsdiskussion: Einheit – Birlik – وحدة – Thống nhất. Migrantische Erfahrungen im vereinten Deutschland

Flyer VA5Termin: 6. Oktober 2020

Die Veranstaltungsreihe „Zukunftswerkstatt Einheit. Hoffnungen – Veränderungen – Perspektiven“ der Deutschen Gesellschaft e. V., der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur möchte im 30. Jahr der Deutschen Einheit den Weg der Transformation seit Anfang der 1990er-Jahre in seiner ganzen Vielfalt betrachten. Dabei sollen vor allem die konkreten Erlebnisse der Menschen zwischen Neubeginn und Veränderungen, zwischen Hoffnungen und Enttäuschungen in den Mittelpunkt gerückt werden. In sechs Gesprächsrunden wird – auch im Vergleich mit ähnlichen Entwicklungsprozessen in Ostmitteleuropa – danach gefragt, wie die historischen Erfahrungen für die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft genutzt werden.

Die zweite Veranstaltung der Reihe „Zukunftswerkstatt Einheit. Hoffnungen – Veränderungen – Perspektiven“ möchte die Erlebnisse von Migrantinnen und Migranten nach 30 Jahren deutscher Einheit thematisieren. Migration ist Teil der Geschichte der Bundesrepublik wie der DDR. Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter im Westen, Vertragsarbeiterinnen und Vertragsarbeiter im Osten – auch sie feierten den Mauerfall, auch sie waren Teil der Wiedervereinigung, auch für sie änderte sich vieles. Gleichwohl erfährt ihre Perspektive auf die deutsche Einheit und den Transformationsprozess der vergangenen 30 Jahre allgemein wenig Beachtung. Ihre häufig schwierigen Erfahrungen im vereinigten Deutschland gehen in der Erinnerung oft verloren. Doch die Einheit bleibt unvollendet, wenn die Geschichte(n) der migrantischen Bevölkerung nicht erzählt werden.

Projektleitung und Informationen:
Lisa Beisel
Referentin Politik & Geschichte
Tel.: 030 88412 192
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Wissenschaftliche Konferenz: 75 Jahre Potsdamer Konferenz – „Friedens“-Ordnungen und „ethnische Säuberungen“ in Vergangenheit und Gegenwart

Tagung Potsdamer KonferenzTermin: 30. September 2020, jeweils 10:00 bis 17:30 Uhr

Programm

In der Konferenz diskutiereten Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Presse und der deutschen Minderheiten die historische Thematik ebenso wie Fragen der Gegenwart. Neben einer Evaluation der Chiffre „Potsdam“ diente das Treffen auch der Stärkung der Netzwerke zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren und der Wissenschaft. Die internationale Dimension der Konferenz unterstützte zudem den Anspruch, den oftmals noch vorherrschenden „nationalen Blick“ zu ergänzen und gegebenenfalls zu korrigieren.

Bei der Konferenz wurden diese Fragestellungen von den Expertinnen und Experten im Rahmen folgender Podien diskutiert:

  • Potsdam 1945: Licht und Schatten des Kriegsendes für Deutschland
  • Die Vertreibung der Polen aus dem ehemaligen Ostpolen und der Ungarn aus der Slowakei: Bedeutung von Potsdam für Ostmitteleuropa
  • Das Leben der deutschen Minderheiten im kommunistischen Ostmitteleuropa 1945 bis 1989 und die Lage der deutschen Minderheiten in Ostmitteleuropa heute
  • Wider staatliche Zwangsmigration als Mittel von „Friedenslösungen“ heute. Ein globaler Blick.

Die wissenschaftliche Tagung wurde durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie das Nordost-Institut (IKGN e. V.) gefördert. Sie fand in Kooperation mit dem Bund der Vertriebenen (BdV) und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur statt.

 

 

Projektleitung und Informationen:
Jan Roessel
Referent EU & Europa
Tel.: 030 88412 251
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XXIV. Theodor-Litt-Symposium "Freiheit und Einheit – eine deutsche Beziehungsgeschichte"

Litt2020Termin: 1. Oktober 2020, 10:00 bis 17:30 Uhr

Programm

Das Streben nach Freiheit und Einheit hat in Deutschland eine lange Tradition. Das Wartburgfest (1817), das Hambacher Fest (1832), die Pauls­kirchenbewegung von 1848/49, die Einberufung der Deutschen Natio­nalversammlung 1919, die Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 oder der Arbeiteraufstand von 1953 stehen exemplarisch für diese Tradition. Zweifelsohne waren die Friedliche Revolution und die Deut­sche Einheit Höhepunkte der deutschen Freiheits-­ und Einheitsge­schichte.

Die jahrelangen Debatten über das geplante Freiheits-­ und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig haben beispielhaft den noch heute vielfach gespaltenen Umgang der Deutschen mit ihrer Geschich­te gezeigt. Die Fragen „Wie viel Einheit brauchen wir?“ und „Wie viel Freiheit vertragen wir?“ sind also historisch wie aktuell.

Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Bildung, Politik und Kul­tur nahmen das 30-­jährige Jubiläum der Deutschen Einheit zum Anlass, um auf dem XXIV. Theodor-­Litt-­Symposium den langen Weg Deutsch­lands zur Demokratie nachzuzeichnen und die Bedeutung und Aktuali­tät der Begriffe „Freiheit und Einheit“ zu erörtern.

Auf dem Symposium sollten der große Wert der Freiheit und das hohe Gut der Einheit, zwei Errungenschaften, die inzwischen häufig als selbstverständlich erschei­nen, gewürdigt und wieder verstärkt ins Bewusstsein gerückt werden, um Lehren aus der Geschichte zu ziehen und Perspektiven für die Ausgestaltung unserer Demokratie abzuleiten.

 

 

Projektleitung und Informationen:
Niels Dehmel
Leiter Politik & Geschichte
Tel.: 030 88412 253
» E-Mail schreiben

 

Podiumsdiskussion mit Livestream „30 Jahre Deutsche Einheit – Bilanz und Perspektiven“

Online Flyer 10 ohne LogoTermin: 3. Oktober 2020, 14:00 bis 16:00 Uhr

Programm

Die Friedliche Revolution und die Deutsche Einheit nehmen innerhalb der jüngsten deutschen Geschichte einen zentralen Stellenwert ein. Erstmals in der deutschen Geschichte verbinden sich staatliche Einheit und eine freiheitlich-demokratische Grundordnung in einem ausgesöhnten Europa. Der 30. Jahrestag der Deutschen Einheit ist ein gebührender Anlass, jenseits von offiziellen Feierlichkeiten das Erreichte unter die Lupe zu nehmen.

Es diskutierten nach einer Begrüßung von
Dr. Andreas H. Apelt, Bevollmächtigter des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft e. V.:

Dr. h.c. Lothar de Maizière, Ministerpräsident a. D.
Prof. Dr. Dr. h.c. Richard Schröder, Publizist, ehem. Vorsitzender der SPD-Fraktion in der DDR-Volkskammer
Linda Teuteberg, MdB, Mitglied im Ausschuss für Inneres und Heimat des Deutschen Bundestages

Moderation:
Jürgen Engert, Gründungsdirektor des ARD-Hauptstadtstudios

Eine Veranstaltung der Deutsche Gesellschaft e. V., anerkannter Bildungsträger der Bundeszentrale für politische Bildung, in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der DDR-Diktatur, gefördert durch die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung und Deutsche Nationalstiftung.

Informationen und Anmeldungen:
Cathleen Reinhardt
Referentin Kultur & Gesellschaft
Tel.: 030 88412 255
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Regionalforum Heidelberg „Antisemitismus in Deutschland“

va heidelbergTermin: 23. bis 25. Juni 2020, jeweils 10:00 bis 12:00 Uhr

Projektwebsite: www.antisemitismus-in-deutschland.de

Programm

Die Deutsche Gesellschaft e. V. widmet sich in den diesjährigen vier Regionalforen jüdischem Leben und jüdischer Kultur in der Gegenwart und bringt neben Tradition und Vielfältigkeit auch Herausforderungen im Alltag zur Sprache.

Zu den Mitwirkenden zählten u. a.: Adriana Altaras, Schauspielerin, Autorin, Regisseurin; Susanne Benizri-Wedde, Leiterin des Erziehungsreferats der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden; Joel Crepu, Vorsitzender des Bundes jüdischer Studierender Baden e. V.; Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland e. V.; Prof. Dr. Frederek Musall, Stellv. Rektor der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg; Aron Schuster, Direktor der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V.; Rami Suliman, Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden; Prof. Dr. Barbara Traub, Präsidiumsmitglied des Zentralrat der Juden in Deutschland; Ricarda Theiss, Lehrbeauftragte an der Frankfurt University of Applied Sciences; Prof. Dr. Eckhart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg; Klaus Ziwey, Landeskriminaldirektor, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg.

Das Regionalforum Heidelberg wurde gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

 

 
   
Teil 1
Jüdisches Leben in Deutschland:
kulturelle Vielfalt zwischen Tradition und aktuellen Herausforderungen
   
     
   
Teil 2
Vielfalt im Alltag:
jüdisches Leben innerhalb und außerhalb von Verbänden
   
     
   
Teil 3
Initiative ergreifen:
jüdisches Leben stärken – Antisemitismus bekämpfen
   

 

Projektleitung und Informationen:
Dr. Rüdiger Traxler
Referent Kultur & Gesellschaft
Tel.: 030 88412 201
» E-Mail schreiben

 

Regionalforum Hamburg „Antisemitismus in Deutschland“

va hamburgTermin: 8. bis 10. Juni 2020, jeweils 10:00 bis 12:00 Uhr

Programm

Die Deutsche Gesellschaft e. V. widmet sich in den diesjährigen vier Regionalforen jüdischem Leben und jüdischer Kultur in der Gegenwart und bringt neben Tradition und Vielfältigkeit auch Herausforderungen im Alltag zur Sprache.

Zu den Mitwirkenden zählten u. a.: Sigalit Feig, Sängerin; Benjamin Fischer, Leiter der Stabstelle Digitalisierung der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V.; Korbinian Frenzel, Deutschlandfunk Kultur; Nissar Gardi, Leiterin des Projektes empower – Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, Arbeit und Leben DGB/VHS Hamburg e. V.; Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg; Igor Levit, Pianist; Dr. Karen Körber, Institut für die Geschichte der deutschen Juden; Monty Ott, Vorsitzender von Keshet Deutschland e. V.; Dirk Reimers, Staatsrat a. D., Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft e. V.; Prof. Dr. Miriam Rürup, Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden; Isabel Said, Leiterin der Abteilung Integration, Zivilgesellschaft und Opferschutz, Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg; Phillip Stricharz, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Hamburg.

Das Regionalforum Hamburg wurde gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

 

 
   
Teil 1
Jüdisches Leben in Deutschland:
kulturelle Vielfalt zwischen Tradition und aktuellen Herausforderungen
   
     
   
Teil 2
Vielfalt im Alltag:
jüdisches Leben innerhalb und außerhalb von Verbänden
   
     
   
Teil 3
Initiative ergreifen:
jüdisches Leben stärken – Antisemitismus bekämpfen
   

 

Projektleitung und Informationen:
Dr. Rüdiger Traxler
Referent Kultur & Gesellschaft
Tel.: 030 88412 201
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Regionalkonferenz Brandenburg „Meine Werte – Deine Werte: Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“

Termin: 28. Mai 2020 (ab 17:00 Uhr)

Programm

Die Diskussion um unser gesellschaftliches Selbstverständnis und eine zunehmende Polarisierung in der politischen Auseinandersetzung wirft die Frage auf, welche Werte unsere Gesellschaft zusammenhalten. Dabei geht es letztendlich um das zu verteidigende Wertefundament in einer vor neuen Herausforderungen stehenden Zeit.

Es wirkten mit: Prof. Dr. Thomas Brechenmacher, Historisches Institut der Universität Potsdam; Angelika Jordan, Leiterin des rbb-Studios Cottbus; Reinhard Drogla, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Cottbus; Claudine Nierth, Bundesvorstandssprecherin von Mehr Demokratie e. V.; Dr. Heike Tuchscheerer, Leiterin der Abteilung Politik und Geschichte der Deutschen Gesellschaft e. V.; und Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung a. D.

 

 
   

 

Projektleitung und Informationen:
Dr. Heike Tuchscheerer
Leiterin der Abteilung Politik und Geschichte
Tel.: 030 88412 254
» E-Mail schreiben

 
 
 

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