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Verein

Die Deutsche Gesellschaft e. V. ist der erste nach dem Fall der Berliner Mauer gegründete gesamtdeutsche Verein. Bereits im Jahr 1983 hatten Persönlichkeiten aus Ost und West versucht, eine deutsch-deutsche Freundschaftsgesellschaft zu initiieren. Sie scheiterten jedoch am Widerstand der SED-Funktionäre. Für die Idee fanden sich in den Revolutionstagen des Jahres 1989 neue Verbündete. Am 13. Januar 1990 wurde unser Verein in der Berliner Nikolaikirche gegründet.

Seither werben wir für ein gegenseitiges Verständnis zwischen Ost und West sowie den Abbau von Vorurteilen. Gemeinsam stellen wir uns aktuellen wie zukünftigen Herausforderungen in Deutschland und Europa.

Wir organisieren über 700 Veranstaltungen jährlich in den Bereichen Politik & Geschichte, Kultur & Gesellschaft sowie EU & Europa. In mehr als 20 europäischen Staaten setzen wir uns für Demokratie und Völkerverständigung ein. Unser Verein gehört damit zu den aktivsten überparteilichen Organisationen in Deutschland.

Zu den Gründungsmitglieder zählen u. a. Andreas H. Apelt, Egon Bahr (Bundesminister a. D.), Bärbel Bohley (Malerin und DDR-Bürgerrechtlerin), Willy Brandt (Bundeskanzler a. D.), Günter de Bruyn (Schriftsteller), Carlo Jordan (DDR-Bürgerrechtler und Mitbegründer der Grünen Partei in der DDR), Lothar de Maizière (Rechtsanwalt und letzter Ministerpräsident der DDR), Armin Mueller-Stahl (Schauspieler), Heiner Müller (Dramatiker).

Unsere Vorstands- und Kuratoriumsmitglieder sind Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur: Angela Merkel, Wolfgang Thierse, Franz Müntefering, Arnulf Baring, Veronica Ferres, Jens Reich, Friedrich Schorlemmer, Friede Springer, Richard Schröder, Uwe Tellkamp u. a.

Unsere Geschäftsstelle hat ihren Sitz im Mosse-Palais am Potsdamer Platz in Berlin. Daneben sind auch regionale Bildungswerke für uns tätig.

In Foren, Gesprächskreisen, Seminaren, Konferenzen, auf Studienreisen, bei Austauschprogrammen, Lesungen und Ausstellungen bietet die Deutsche Gesellschaft e. V. interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zum offenen Diskurs über aktuelle gesellschaftspolitische Themen. Die Deutsche Gesellschaft e. V. ist überdies Trägerin des Europäischen Informationszentrums Jean Monnet Berlin.

Renommierte Projekte sind u. a. die öffentlichkeitswirksame Begleitung der Errichtung des Freiheits- und Einheitsdenkmals in Berlin, akademische Essay- und Ideenwettbewerbe, Projekte zum jüdischen Kulturerbe in Berlin und Deutschland, Tagungen oder der Einsatz zum Erhalt kulturhistorischer Stätten (Freundeskreise Schlösser und Gärten).

Höhepunkt ist auch die jährliche Vergabe des Preises der Deutschen Gesellschaft e. V. für Verdienste um die deutsche und europäische Verständigung. Preisträgerinnen und Preisträger sind u. a. Wolfgang Schäuble, Imre Kertész, Egon Bahr, Angela Merkel, Hans-Dietrich Genscher, Martin Walser und Richard von Weizsäcker.

Für unser Engagement zur Errichtung eines Freiheits- und Einheitsdenkmals wurden wir mit dem Nationalpreis geehrt.

 

 

 

Europäischer Kulturmarken-Award 2019

 

Am 7. November 2019 wurde die Deutsche Gesellschaft e. V.  mit dem Europäischen Kulturmarken-Award 2019 in der Kategorie Europäisches Bildungsprogramm des Jahres 2019 ausgezeichnet. Der Verein erhielt den Preis für sein Projekt „Erbe, Tradition, Moderne: Europäischer Kultur- und Wissenstransfer durch Wandergesellen“. Es stehe, so die Begründung der Jury, für neuartige Vermittlungsstrategien in der kulturellen Bildung sowie die Entwicklung qualifizierter internationaler Partnernetzwerke. Bereits seit 2007 reisen Wandergesellinnen und -gesellen aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich und anderen Ländern jedes Jahr für einen mehrwöchigen Austausch in das von deutschen und luxemburgischen Siedlerinnen und Siedlern gegründete Hermannstadt/Sibiu im rumänischen Siebenbürgen. Unterstützt von der Deutschen Gesellschaft e. V. tragen sie dort gemeinsam zur Pflege und zum Erhalt des europäischen Kulturerbes bei.

 

Kulturmarken AwardDirk Reimers, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft e. V.,  nahm den Preis entgegen: „Wir freuen uns und sind außerordentlich dankbar, dass mit dieser großartigen Preisverleihung das Augenmerk auf einen kulturellen Bereich gerichtet wird, den viele wahrscheinlich gar nicht kennen.“ Begleitet wurde er von Madeleine Petschke, Stellvertreterin des Bevollmächtigten des Vorstandes, und Julia Nagel, Wandergesellin und Mitbegründerin des Vereins „Casa Calfelor Sibiu – Gesellenherberge Hermannstadt – Maison des Compagnons Sibiu“, langjähriger Projektpartner der Deutschen Gesellschaft e. V. Die Laudatio hielt Thomas Helfrich, Leiter Kultur und Sport bei der Bayer AG.

 

Der Kulturmarken-Award ist der wichtigste Wettbewerb für Kulturmanagement, Kulturmarketing und Kultursponsoring in Europa. Zum nunmehr 14. Mal wurde die Preisskulptur Aurica in acht Wettbewerbskategorien verliehen. Der Kulturmarken-Award steht für Exzellenz, Attraktivität und Offenheit des europäischen Kulturmarktes und versinnbildlicht die wertvolle Vermittlungsarbeit der europäischen Kulturanbieter und das herausragende Engagement europäischer Kulturinvestoren.

Europaurkunde 2018

 

Brandenburgs Europastaatssekretärin Anne Quart hat am 11. Mai 2018 den zur Deutsche Gesellschaft e.V. gehörenden Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark für sein europäisches Engagement ausgezeichnet. Dr. Sibylle Badstübner-Gröger, Vorsitzende des Freundeskreises, nahm in Potsdam die Europaurkunde entgegen. Wie es in der Begründung hieß, leiste der Freundeskreis einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Denkmal-Landschaft in Brandenburg und Polen. Mit seinen knapp 500 Mitgliedern schärfe er das Bewusstsein in der Bevölkerung für Schlösser, Herrenhäuser, Guts- und Parkanlagen beiderseits der Oder und stärke deren Bedeutung als Teil der Kultur und der Geschichte der Region.

 

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Wettbewerbspreis 2011

 

Beim bundesweiten Wettbewerb „Augen auf: Demokratie stärken – (Links-)Extremismus verhindern“, von der Zeitbild Stiftung initiiert, wurde die Deutsche Gesellschaft e. V. am 2. Dezember 2011 für ihre beiden im Rahmen des Bundesprogramms „Initiative Demokratie stärken“ geförderten Projekte „Präventionsworkshop gegen (Links-)Extremismus“ sowie den Plakatwettbewerb „Argumente statt Gewalt!“ ausgezeichnet. Die Übergabe der Urkunde erfolgte durch Staatssekretär Lutz Stroppe, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Nikolas Woischnik, Zeitbild Stiftung.

 

© Andreas Franke: panabild.de

© Andreas Franke: panabild.de

Förderpreis Praktisches Lernen und Schule 2011

 

Beim Wettbewerb zum Förderpreis Praktisches Lernen und Schule 2011 erhielten die Schülerinnen und Schüler der Carl-Zeiss-Oberschule aus Berlin-Lichtenrade mit dem von der Deutschen Gesellschaft e. V. geleiteten Projekt „Spurensuche – Vergessene Gräber auf dem jüdischen Friedhof Weißensee“ den zweiten Platz. Die Übergabe erfolgte am 31. August 2011 im Roten Rathaus Berlin durch Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Nationalpreis 2008

 

Die Deutsche Gesellschaft e. V. wurde am 17. Juni 2008 mit dem Nationalpreis ausgezeichnet. Die Nationalstiftung würdigte damit das jahrelange Engagement der Deutschen Gesellschaft e. V. für die Errichtung eines Freiheits- und Einheitsdenkmals, das an die friedliche Revolution und die deutsche Wiedervereinigung erinnern soll.

Aus den Reden

Richard Schröder: „Kein Mensch und auch kein Volk kann allein aus der Erinnerung an sein Versagen Orientierung und Ermunterung gewinnen. Lasst uns doch bitte dies schlicht hinnehmen und wahrnehmen: Nachdem die Deutschen im 20. Jahrhundert die schwärzesten Kapitel ihrer Geschichte verschuldet hatten, hat das letzte Jahrzehnt ihnen ein unerwartetes Geschenk beschert: Einheit in Freiheit und im Einvernehmen mit seinen Nachbarn. Das ist ein Denkmal wert.“

Alfred Grosser: „Vier Männer und eine Gesellschaft, die sich im Januar 1990, noch vor der vollendeten Wiedervereinigung, gründete, werden geehrt für etwas, was doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, denn sie haben sich dafür eingesetzt, dass in der deutschen Hauptstadt die Erinnerung an Einheit und Freiheit, an die Verbindung, an die Verquickung von Freiheit und Einheit erinnert wird. Wieso bedurfte es da fast ein Jahrzehnt der Beharrlichkeit, um zu erreichen, dass die Volksvertretung der Verwirklichung ihres Anliegens zustimmt und dass sie heute von der Nationalstiftung preisgekrönt werden?“

Jürgen Engert: „Ein Denkmal kann unser Vorstellungsvermögen aufrufen, so dass uns Menschen und ihr Tun und ihr Lassen ganz nah auf den Leib rücken, hautnah in ihrer Ähnlichkeit. Und sie unsere Emotionen auslösen. Ein solches Zwiegespräch mit einem Denkmal kann das Empfinden für Verantwortung schärfen. Verantwortung, die mehr bedeutet als bloßes Antwortgeben auf Fragen. Denn: Verantwortung, das ist sich entscheiden. Die Nation ist gemeinsames Erinnern.“

Förderpreis der Deutschen Nationalstiftung 2008

 

Der Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark in der Deutschen Gesellschaft e. V. erhielt am 17. Juni 2008 den Förderpreis der Deutschen Nationalstiftung. Damit wurde die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit des Vereins um den Erhalt der Schlossbaukunst gewürdigt.

Förderpreis der Deutschen Nationalstiftung für den Freundeskreis

Brandenburgischer Denkmalpreis 2003

 

Der Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark in der Deutschen Gesellschaft e. V. erhielt am 11. September 2003 in Potsdam den Brandenburgischen Denkmalpflegepreis für seinen unermüdlichen Eisatz zur Rettung brandenburgischer Schlösser und Adelssitze.

Brandenburgischer Denkmalpreis für den Freundeskreis

 
 
 

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