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Im Namen des Staates? Staatliche Kontrolle in Demokratie und Diktatur

Workshops mit Zeitzeugengesprächen

 

Logo Im Namen des Staates

  © Deutsche Gesellschaft e. V.

Zensur gehört zu den Grundmerkmalen autoritärer Staatssysteme. Diese greifen in das Privatleben ihrer Bürgerinnen und Bürger durch Überwachung und direkte Kontrolle und in die Öffentlichkeit durch Meinungsbildung und Medienlenkung ein. Doch lässt sich heute ein Schwinden des Verständnisses für den Unterschied zwischen repressiver Machtausübung in autoritären Systemen und rechtsstaatlichen Formen staatlicher Kontrolle in Demokratien beobachten. Da dies kein Einzelphänomen, sondern einen allgemeinen gesellschaftlichen Trend darstellt, ist es von großer Bedeutung, gerade Jugendlichen politische Bildungsangebote zu offerieren, die ihnen demokratische Strukturen am historischen Beispiel der DDR als Anknüpfungspunkt erlebbar machen. So stehen verschiedene Kontrollinstrumente von Diktaturen, insbesondere die DDR im Vergleich zur Bundesrepublik, im Vordergrund.

 

In Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat die Deutsche Gesellschaft e. V. junge Menschen in bundesweiten, interaktiven Workshops mit anschließendem Zeitzeugengespräch über demorkatische und autoritäre Formen staatlicher Kontrolle aufzuklären, um auf dieser Grundlage ihr Bewusstsein für die Bedeutung von Wahlen in einem demokratischen Verfassungsstaat zu schärfen.

Eine Gruppenarbeit ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine Auseinandersetzung mit den zentralen Elementen staatlicher Kontrolle der DDR: 

  • Steuerung alltäglichen Lebens durch die SED-Führung
  • Unterschiede zwischen rechtsstaatlichen Normen und autoritärem Handeln
  • Stärkung der demokratischen Teilhabe und Abbau von Vertrauensdefiziten gegenüber staatlichen Institutionen im ländlichen Raum

Über die Zeitzeugengespräche erhalten die Teilnehmenden einen authentischen, lebensnahen Einblick in den Alltag der DDR und die Zeit der deutschen Teilung. 

Das Angebot richtete sich an Schülerinnen und Schüler aller Schulformen der Jahrgangsstufen 10 bis 13. Der interaktive Workshop mit anschließendem Zeitzeugengespräch umfasst ca. fünf bis sechs Schulstunden.  

Ausführlichere Informationen über das Projekt sowie zum inhaltichen und zeitlichen Ablauf entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt. Melden Sie sich gern über unser Online-Formular an!

Informationen und Anmeldungen:
Babak Sadaghian
Referent der Abteilung Politik & Geschichte
Tel.: 030 88412 150
E-Mail schreiben

 

Förderer:


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