Workshops für Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte
„Gelebte Geschichte(n)“
Mit dem Projekt „Gelebte Geschichte(n)“ ermöglicht die Deutsche Gesellschaft e. V. Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte einen niedrigschwelligen Zugang zur deutschen Zeitgeschichte. Im Mittelpunkt der bundesweiten Workshops stehen die deutsche Teilung, das Leben in der DDR und die Wiedervereinigung. Themen, die für das Verständnis der heutigen Gesellschaft und ihrer demokratischen Werte zentral sind.
Viele Menschen, die nach Deutschland kommen, haben nur wenig Vorwissen über die deutsche Geschichte. Gleichzeitig ist dieses Wissen eine wichtige Grundlage, um gesellschaftliche Entwicklungen, politische Strukturen und öffentliche Debatten besser einordnen zu können. Im Rahmen es Workshoptages werden daher historische Zusammenhänge verständlich, anschaulich und lebensnah vermittelt.
„Gelebte Geschichte(n)“ verbindet Wissensvermittlung mit persönlichem Austausch. Ziel ist es, nicht nur Fakten zu aufzuzählen, sondern auch Räume für Reflexion, Fragen und eigene Erfahrungen zu eröffnen.
Kern des Projekts sind bundesweit durchgeführte Projekttage, die aus zwei Bausteinen bestehen:
-
Interaktiver Workshop
In einfacher Sprache werden zentrale Themen wie Demokratie und Diktatur, das Leben in der DDR sowie die Friedliche Revolution und die Wiedervereinigung erarbeitet. Die Teilnehmenden bringen eigene Perspektiven ein und setzen sich aktiv mit historischen Fragen auseinander. -
Zeitzeugengespräch oder Exkursion zu einem historischen Ort
Im Anschluss folgt entweder ein Gespräch mit einer Zeitzeugin oder einem Zeitzeugen oder der Besuch eines historischen Ortes mit DDR-Bezug. Dadurch wird Geschichte persönlich erfahrbar und konkret greifbar.
Die Workshops sind dialogisch und partizipativ gestaltet. Sie knüpfen an die Lebensrealität der Teilnehmenden an und ermöglichen es, historische Themen mit eigenen Erfahrungen, etwa von Migration, gesellschaftlichem Wandel oder politischen Systemen, in Beziehung zu setzen.
Termine für Gruppen können individuell per E-Mail mit der Projektleitung vereinbart werden.
Ansprechpartnerin:
Dr. Christina Heiduck
stellvertretende Leiterin der Abteilung Politik & Geschichte
Tel.: 030 88412 191
» E-Mail schreiben



