Kamingespräch und Projektpräsentation
Junge russlanddeutsche und postsowjetische Perspektiven – Geschichte, Erinnerung und Zugehörigkeit im Gespräch
Im Projekt „Gemeinsam Erinnern – Inklusive Erinnerungskultur in der postmigrantischen Gesellschaft“ haben junge Erwachsene eigene Bildungs-, Kunst- und Erinnerungsprojekte zu russlanddeutscher Geschichte, Migration, Familienerinnerungen und Zugehörigkeit entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie russlanddeutsche Erfahrungen stärker in der deutschen Erinnerungskultur sichtbar und zugleich mit weiteren postsowjetischen und postmigrantischen Perspektiven in Beziehung gesetzt werden können.
Das Projekt knüpft an die seit 2022 gemeinsam entwickelten Formate zur Geschichte, Gegenwart und Erinnerung junger Russlanddeutscher an. Die 2026 grundlegend relaunchte Projektwebseite www.junge-russlanddeutsche.de bündelt die Ergebnisse dieser Arbeit – von „denK.Orte“, „Junge Russlanddeutsche und der Ukrainekrieg“ und „Generation PostOst“ bis zu den aktuellen Teilnehmerprojekten aus „Gemeinsam Erinnern“.
Das Kamingespräch am 4. Dezember 2026 nimmt die Ergebnisse des aktuellen Jahrgangs zum Ausgangspunkt, bezieht aber bewusst auch Erfahrungen früherer Projektjahre ein. In einem kleinen und dialogischen Rahmen werden ausgewählte Arbeiten vorgestellt und gemeinsam diskutiert: Welche Themen und Herausforderungen ziehen sich durch die vergangenen Jahre? Wie können russlanddeutsche und postsowjetische Perspektiven stärker in einer vielfältigen Erinnerungskultur verankert werden – und wie lässt sich die gemeinsame Arbeit fortsetzen?

4. Dezember 2026 | 18.30–20.00 Uhr
Einlass ab 18.00 Uhr, anschließend kleiner Empfang
Berlin
Junge russlanddeutsche und postsowjetische Perspektiven – Geschichte, Erinnerung und Zugehörigkeit im Gespräch
18.30 Uhr | Begrüßung
Dr. Lars Lüdicke, Bevollmächtigter des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft e. V.
18.35 Uhr | Projektarbeit 2022–2026: Von den ersten Formaten zu „Gemeinsam Erinnern“
Dr. Nike Alkema, Leiterin der Akademie am Tönsberg
Dr. Vincent Regente, Leiter der Abteilung EU & Europa der Deutschen Gesellschaft e. V.
18.45 Uhr | Präsentation der Projektwebseite und Einblick in die Projektergebnisse 2022–2026
Jan Poehlking, Kulturreferat für Russlanddeutsche
18.55 Uhr | Projektpräsentationen
Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus „Gemeinsam Erinnern“ sowie aus vorausgegangenen Projektjahrgängen geben anhand ausgewählter Arbeiten kurze Einblicke in ihre Zugänge zu Geschichte, Migration und Erinnerungskultur.
19.10 Uhr | Kommentar und Gespräch
mit Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, anschließend offene Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie dem Publikum
Moderation: Edwin Warkentin, Kulturreferat für Russlanddeutsche
19.55 Uhr | Schlussworte
N. N.
20.00 Uhr | Kleiner Empfang
Projektwebseite
Auf www.junge-russlanddeutsche.de sind die Projekte und Beiträge der vergangenen Projektjahre dauerhaft zugänglich. Neben Texten und biografischen Spurensuchen finden sich dort künstlerische, journalistische, digitale und didaktische Formate.
Anmeldung
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten:
Ansprechpartner:
Dr. Vincent Regente
Leiter Abt. EU & Europa
Tel.: 030 88412 288
» E-Mail schreiben
Förderung und Projektpartner
Das Projekt „Gemeinsam Erinnern – Inklusive Erinnerungskultur in der postmigrantischen Gesellschaft“ wird von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert und gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft e. V., der Akademie am Tönsberg und dem Kulturreferat für Russlanddeutsche realisiert.
Für die Förderung und die gute Zusammenarbeit danken wir herzlich.





