„Mit Gunst und Erlaubnis“ Europäisches Wandergesellentreffen 2007
Europäischen Wandergesellentreffen im rumänischen Hermannstadt/Sibiu 2007
Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres 2007 luden die Deutsche
Gesellschaft e.V. und die evangelische Kirchengemeinde A.B.
Hermannstadt sowie der Verein Sibiu 2007 zu einem europäischen
Wandergesellentreffen im rumänischen Hermannstadt (Sibiu) ein. Deutsche Kultur in Osteuropa zu
fördern, kulturelle Traditionen wieder zu vergegenwärtigen und Neugier
für das geschichtliche Erbe bei der jungen Generation zu wecken, gehörten zu den Grundmaximen dieses Projektes.
Interessierte Handwerksmeister und Wandergesellen aus Deutschland, Rumänien und anderen europäischen Ländern sowie Vertreter der Handelskammern beteiligten sich an Gesprächsrunden und Vorträgen, einer Schauwerkstatt und Ausstellung. Das Treffen diente den Teilnehmenden als Kontaktforum, um sich über Arbeitserfahrungen, Beschäftigungsverhältnisse, verschiedene Arbeitstechniken oder besondere Projekte in ganz Europa auszutauschen und über den Kulturtransfer innerhalb Europas zu diskutieren.
Die wandernden Handwerker ließen aber nicht nur alte Traditionen wieder aufleben, sondern leisteten auch konkrete und fachgerechte Hilfe bei den fälligen Reparaturarbeiten an der Kirche und den alten restaurationsbedürftigen Häusern in der Stadt. Im Hof des Historischen Museums stellten Handwerksgesellen verschiedener Zünfte innerhalb von drei Wochen ihr Können unter Beweis, indem sie praktische Arbeiten vorführten. Ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilten sie dabei mit den Zuschauern. Die jungen Arbeiter zeigten zudem ihre Gewerke in Schauzelten vor der evangelischen Kirche am Kleinen Ring im Stadtzentrum Hermannstadts und beteiligten sich an Restaurierungsprojekten. So gelang es ihnen, unter anderem in gemeinschaftlicher Arbeit ein vom Verfall bedrohtes Gebäude in Hermannstadt als Vorzeige-Projekt unter fachkundiger Aufsicht durch die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) zu renovieren.
Zudem fanden eine Kulturwerkstatt und eine Ausstellung zum Thema „Wandergesellen in Hermannstadt (Sibiu) 2007“ statt. Europäischer Kulturtransfer wurde in diesem Projekt zu einem konkreten und nachhaltigen Instrument der kulturellen Zusammenarbeit. Die Ausstellung zu Sitten und Brauchtum wurde konzipiert mit Unterstützung des Geschichte-Museums (Nationalmuseums Brukenthal), des Historischen Museums Luxemburg sowie des Museums Europäischer Kulturen Berlin. Die Ausstellung umfasste insgesamt ca. 80 Exponate, der älteste Gegenstand stammt aus dem Jahre 1376 (die erste Zunftsatzung). In allen acht Ausstellungssälen waren sowohl Objekte der Zunftidentifikation ausgestellt (Zunftsiegel, Insignien usw.) als auch die Produkte der diesen Zünften zugehörigen Gewerke.
Aufgrund der hohen medialen Präsenz, welche im Kulturhauptstadtjahr 2007 in Hermannstadt vorhanden war, erfuhren die Projekte rund um die Wandergesellenausstellung auch eine hohe öffentliche Resonanz.
Förderer & Partner:
- Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien
Interessierte Handwerksmeister und Wandergesellen aus Deutschland, Rumänien und anderen europäischen Ländern sowie Vertreter der Handelskammern beteiligten sich an Gesprächsrunden und Vorträgen, einer Schauwerkstatt und Ausstellung. Das Treffen diente den Teilnehmenden als Kontaktforum, um sich über Arbeitserfahrungen, Beschäftigungsverhältnisse, verschiedene Arbeitstechniken oder besondere Projekte in ganz Europa auszutauschen und über den Kulturtransfer innerhalb Europas zu diskutieren.
Die wandernden Handwerker ließen aber nicht nur alte Traditionen wieder aufleben, sondern leisteten auch konkrete und fachgerechte Hilfe bei den fälligen Reparaturarbeiten an der Kirche und den alten restaurationsbedürftigen Häusern in der Stadt. Im Hof des Historischen Museums stellten Handwerksgesellen verschiedener Zünfte innerhalb von drei Wochen ihr Können unter Beweis, indem sie praktische Arbeiten vorführten. Ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilten sie dabei mit den Zuschauern. Die jungen Arbeiter zeigten zudem ihre Gewerke in Schauzelten vor der evangelischen Kirche am Kleinen Ring im Stadtzentrum Hermannstadts und beteiligten sich an Restaurierungsprojekten. So gelang es ihnen, unter anderem in gemeinschaftlicher Arbeit ein vom Verfall bedrohtes Gebäude in Hermannstadt als Vorzeige-Projekt unter fachkundiger Aufsicht durch die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) zu renovieren.
Zudem fanden eine Kulturwerkstatt und eine Ausstellung zum Thema „Wandergesellen in Hermannstadt (Sibiu) 2007“ statt. Europäischer Kulturtransfer wurde in diesem Projekt zu einem konkreten und nachhaltigen Instrument der kulturellen Zusammenarbeit. Die Ausstellung zu Sitten und Brauchtum wurde konzipiert mit Unterstützung des Geschichte-Museums (Nationalmuseums Brukenthal), des Historischen Museums Luxemburg sowie des Museums Europäischer Kulturen Berlin. Die Ausstellung umfasste insgesamt ca. 80 Exponate, der älteste Gegenstand stammt aus dem Jahre 1376 (die erste Zunftsatzung). In allen acht Ausstellungssälen waren sowohl Objekte der Zunftidentifikation ausgestellt (Zunftsiegel, Insignien usw.) als auch die Produkte der diesen Zünften zugehörigen Gewerke.
Aufgrund der hohen medialen Präsenz, welche im Kulturhauptstadtjahr 2007 in Hermannstadt vorhanden war, erfuhren die Projekte rund um die Wandergesellenausstellung auch eine hohe öffentliche Resonanz.
Förderer & Partner:
- Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien




