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Bereits im Jahr 1983 versuchen die späteren Gründungsmitglieder um den heutigen Kuratoriumssprecher Peter Brandt, mit den DDR-Offiziellen eine deutsch-deutsche Freundschaftsgesellschaft zu initiieren. Diese Freundschaftsgesellschaft scheitert letztlich am Widerstand der SED-Funktionäre, denen zu viele unkontrollierte deutsch-deutsche Freundschaften erhebliche ideologische Probleme bereiten.

In den Revolutionstagen des Jahres 1989 finden die Mitinitiatoren (West) Peter Brandt und Jürgen Graalfs u. a. in den Vertreterinnen und Vertretern der Oppositionsgruppen der ehemaligen DDR für die Idee neue Verbündete. Fortan wird gemeinsam an der Realisierung einer deutschen Freundschaftsgesellschaft gearbeitet.

Innerhalb weniger Monate lassen sich Dutzende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens dafür begeistern. Noch im Dezember 1989 wird die gemeinsame Satzung erarbeitet. Am 12. Januar 1990 findet die konstituierende Kuratoriumssitzung statt: Der Vorstand wird gewählt. Vorstandsvorsitzende werden der Rechtsanwalt Jürgen Graalfs und Jürgen Tietze, Vertreter des Neuen Forums. Weitere Gründungsmitglieder sind u. a. Bärbel Bohley, Willy Brandt, Lothar de Maizière, Heiner Müller, Johannes Rau, Martin Walser, Günther de Bruyn, Armin Müller-Stahl.

Der offizielle Gründungsakt findet am 13. Januar 1990 in der Berliner Nikolaikirche statt. Zu den Rednern zählen u. a. Lothar de Maizière, Johannes Rau, Konrad Weiß, Helga Schubert, Peter Brandt, Eberhard Diepgen.

Wenige Wochen nach der Gründung startet die Deutsche Gesellschaft e. V. den ersten deutsch-deutschen Jugendaustausch. So können bereits im Sommer 1990 2.000 Jugendliche zu Gastfamilien im jeweils anderen Teil Deutschlands vermittelt werden.

Zu den Schwerpunkten der politischen Bildungsarbeit zählen aber auch Seminare und Konferenzen zu den Themen: „Einführung der Wirtschafts- und Währungsunion“ sowie „Auswirkungen des Einigungsvertrages“. Bereits ab Januar 1990 stehen auch Fragen der Rettung kulturhistorisch wertvoller Ensembles, Schlösser und Herrenhäuser in den neuen Bundesländern im Mittelpunkt der Arbeit des gemeinnützigen Vereins.

Die Deutsche Gesellschaft e. V. begleitet seit nunmehr über 25 Jahren das politische Geschehen in Deutschland. Zu den Höhepunkten ihres Wirkens zählen:

  • Aufruf zum Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche,
  • Inbetriebnahme des Europäischen Informationszentrums,
  • Medienkampagne zur Einführung der Währung der Europäischen Union,
  • Begleitung der Initiative zur Errichtung eines nationalen Freiheits- und Einheitsdenkmals in Berlin,
  • Betreuung von Kulturprojekten in Hermannstadt, der Europäischen Kulturhauptstadt 2007,
  • Erste umfassende Schau der DDR-Kunst im Martin-Gropius-Bau Berlin.

 

Ausführliche Informationen:

 

 

 

 
 
 

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