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Werkstattreihe für Jugendliche

Digital No(n)sense - Verschwörungserzählungen auf der Spur

 

Verschwörungserzählungen gab es immer schon, doch im Informationszeitalter gewinnen sie an Bedeutung: Mit der hohen Geschwindigkeit, der großen Reichweite und den Echokammern des Internets, in denen sich Falschmeldungen sechs Mal schneller als herkömmliche Nachrichten verbreiten, erreichen sie heute rasch eine große Zahl an Menschen. Leider verbleiben die Verschwörungserzählungen nicht im Netz: Auch außerhalb wird zunehmend deutlich, wie weit Verschwörungserzählungen in der Gesellschaft verbreitet sind.

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Insbesondere Zeiten der Unsicherheit und Unwissenheit bieten den idealen Nährboden für Verschwörungserzählungen. Sie liefern einfache Erklärungen für gesellschaftliche Probleme und sind daher besonders attraktiv, wenn offizielle Erläuterungen kompliziert sind oder als unbefriedigend erachtet werden. Spätestens mit der Corona Pandemie sind Verschwörungserzählungen sichtbar in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Sowohl in sozialen Medien als auch auf „Corona-Spaziergängen“ wurde vielerorts deutlich, dass sie nicht nur von Außenseiterinnen und Außenseitern verbreitet und geglaubt werden. Der oftmals skandalisierende Ton, das Zusammenspiel von einfachen Erklärungen und die Benennung von Schuldigen sind für viele Menschen verführerisch – und dies unabhängig von Geschlecht, Alter oder Bildung.

Dabei zeigte sich, dass und wie Unsicherheiten und Informationslücken rund um das Corona-Virus mit Falschmeldungen gefüllt wurden. In einer rasanten Geschwindigkeit formierten sich Gruppierungen, die gegen die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierungen demonstrierten, dass Narrativ einer Corona-Diktatur verbreiteten und mit dem Attentat in Idar-Oberstein durch einen Maskenverweigerer ihren Höhepunkt erreichten. Insgesamt ist es während der Corona-Pandemie in Deutschland zu einer Konvergenz verschiedener Verschwörungserzählungen gekommen: US-inspirierte QAnon-Vorstellungen, antisemitische Ideen, die Impfverschwörung oder der große Austausch – all diese Ideen werden im Netz in unterschiedlichen Konstellationen miteinander kombiniert.

Mit der 10-teiligen Werkstattreihe richtet sich die Deutsche Gesellschaft e. V. bundesweit an Jugendliche ab der 10. Klasse. Denn besonders junge Menschen sind Verschwörungserzählungen im Internet ausgesetzt, da sie täglich auf verschiedenen Portalen und in den sozialen Medien unterwegs sind. Daher ist es wichtig, sie in ihrer Medienkompetenz zu schulen und zum kritischen Umgang mit Quellen zu befähigen, diese zu analysieren und ihre Vertrauenswürdigkeit einzuschätzen

Anmelden können Sie sich per Mail oder unter folgendem Link: https://forms.gle/brAeGbXyX9ueDv8b7

Einen Überblick mit Ergebissen und Tipps des Projektjahres 2021 erhalten Sie hier und weitere Informationen zum Projekt hier.

 

Ansprechpartnerin:

Maria Irrgang
Referentin Abt. EU & Europa
Tel.Nr.: 030 88412 169
E-Mail

 

 

 
Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

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