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Konferenz

Der Aufbau Ost im ostmitteleuropäischen Vergleich. Eine Bilanz nach 30 Jahren

 

Die Begrifflichkeit „Aufbau Ost“ ist eine deutsche Wortschöpfung. Doch in den Umbruchsjahren 1989/90 strebten alle ostmitteleuropäischen Länder nach einem „Aufbau“, darunter auch jene Staaten, in denen revolutionäre Erhebungen gegen die kommunistischen Diktaturen eine lange Tradition hatten: Polen, Tschechien, Ungarn. 30 Jahre nach den Revolutionen in Ostmitteleuropa, die zum Zusammenbruch des kommunistischen Machtblocks und der Herausbildung der Europäischen Union führten, und der offenbar divergierenden Entwicklungen erscheint es geboten, die postrevolutionären Transformationsprozesse in Ostmitteleuropa auf der oben genannten Konferenz zu bilanzieren. Ziel ist es, Aufbauleistungen und Fehlentwicklungen zu identifizieren, um Herausforderungen erkennen und Perspektiven entwickeln zu können.

titelbild flyer aufbau ostFolgende Themen stehen im Mittelpunkt der Auseinandersetzung:

•    
Ausgangslage 1989/90: politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rahmenbedingungen in den vier Schwerpunktregionen (neue Bundesländer, Polen, Tschechien, Ungarn)
•    Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Verlauf und Folgen der Transformation in den jeweiligen Ländern
•    der „Aufbau Ost“ als deutscher „Sonderfall“
•    Herausforderungen und Perspektiven: Bilanz und Lehren von 30 Jahren Transformation

Veranstaltungsort:
Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund (Mohrenstr. 64, 10117 Berlin)

Zeitraum: 29. Oktober (10:00-17:30 Uhr) bis 30. Oktober 2019 (10:00-15:30 Uhr)

Das Veranstaltungsprogramm erhalten Sie hier.

Kurzbiografien der Mitwirkenden hier.


Wir würden uns freuen, wenn die Veranstaltung Ihr Interesse weckt! Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung wird per E-Mail oder telefonisch gebeten.
Die Konferenz wird als Bildungsurlaub anerkannt.

Es wriken mit: Sabine Adler, Deutschlandfunk; Dr. Sabine Bergmann-Pohl, Präsidentin der Volkskammer und Bundesministerin a. D. und Vorstand Deutsche Gesellschaft e. V.; Małgorzata Bochwic-Ivanovska, Direktorin des Polnischen Instituts in Berlin; Prof. Dr. Ellen Bos, Leiterin des Lehrstuhls für Vergleichende Politikwissenschaft der Andrássy Universität Budapest; Raimund Grafe, Dienststellenleiter der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund; Dr. Péter Györkös, Botschafter von Ungarn in der Bundesrepublik Deutschland; Gabriele Heuser, Inforadio vom rbb; Christian Hirte, MdB, Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und für die neuen Bundesländer und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie; Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Karner, ehem. Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung  und Vorstandsmitglied des Instituts für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der Karl-Franzens-Universität Graz; Martin Krafl, Botschaftsrat a. D. und Programmkoordinator der Präsentation der Tschechischen Republik als Gastland auf der Leipziger Buchmesse 2019; Prof. Dr. Stefan Okruch, Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik der Andrássy Universität Budapest; Prof. Dr. Dr. h. c. Karl-Heinz Paqué, Lehrstuhl für Internationale Wirtschaft der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Kuratoriumsmitglied der Deutschen Gesellschaft e. V. und Landesminister a. D.; Dr. Sebastian Płóciennik, Wirtschaftswissenschaftler an der Vistula University und Leitung des Forschungsprogramms EU und Weimarer Dreieck am Polnischen Institut für Internationale Zusammenarbeit (PISM); Dr. Marek Prawda, Leiter der Vertretung der EU-Kommission in Polen; Min.-Dirig. Dagmar Rothacher, Leiterin des Arbeitsstabes neue Länder im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie; Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz, Direktor des Willy Brandt Zentrums für Deutschland- und Europastudien der Universität Breslau; PhDr. Tomáš Sacher, Direktor des Tschechischen Zentrums in Berlin; Prof. Dr. Gwendolyn Sasse, Wissenschaftliche Direktorin des Zentrums für Osteuropa-und internationale Studien (ZOiS); Prof. Dr. Dr. h. c. Richard Schröder, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft e. V.; Jan Šícha, Gründungsdirektor des Tschechischen Zentrums in München; Mgr. Matěj Spurný, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Karls-Universität Prag; Richard Swartz, Osteuropa-Korrespondent und Schriftsteller; Prof. Dr. Philipp Ther, Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien; Prof. Dr. Andreas Wirsching, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin; Prof. Dr. Anna Wolff-Powęska, Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften.


Die Ergebnisse werden in einem Tagungsband veröffentlicht.

Projektleitung und Anmeldungen:
Dr. Heike Tuchscheerer
Leiterin der Abteilung Politik und Geschichte
Tel.: 030 88412 254
» E-Mail schreiben

 

Förderer:

BMWi Web 2x de WBZ  BNBL 2018 Office Farbe de
 

Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und für die neuen Bundesländer
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

 
 
 

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