20 Jahre Revolutionsherbst 1989 – Das Freiheits- und Einheitsdenkmal und die Erinnerungskultur im Nordosten
Pressemitteilung vom 07.12.2009
Wie
stehen die Nordostdeutschen zum Freiheits- und Einheitsdenkmal, das auf
der Berliner Schlossfreiheit in Berlin errichtet werden soll? Wie
erinnern sich Mecklenburger und Vorpommern an die Friedliche Revolution
1989? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion, die am
Donnerstag, den 10. Dezember 2009, von 17.15 Uhr bis 19.15 Uhr, in der
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität
Rostock, Ulmenstraße 69, Raum 323, stattfindet.
Nach einem Impulsreferat von Prof. Dr. Nikolaus Werz, Lehrstuhl für Vergleichende Regierungslehre an der Universität Rostock, diskutieren mit dem Publikum: Florian Mausbach, Präsident Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung a. D., Prof. Dr. Nikolaus Werz und Arvid Schnauer, Pastor a. D. Moderator ist Bernd Kalauch, Journalist NDR.
Der
Norden hat die Friedliche Revolution keinesfalls verschlafen, auch wenn
dies mancher im Süden der ehemaligen DDR so wahrgenommen haben mag. 20
Jahre danach gerinnen die bewegenden Ereignisse des Herbstes 1989 zu
einer scheinbar fest etablierten Erinnerungskultur. Ausweis dieser
Entwicklung ist nicht zuletzt das Freiheits- und Einheitsdenkmal,
dessen Errichtung der Bundestag auf Initiative der Deutschen
Gesellschaft e. V. im November 2007 beschlossen hat.





